Schock-Start bei Liverpool: Isak-Comeback sorgt für Kontroverse
Nach einer langen Verletzungspause von vier Monaten kehrt Alexander Isak in die Startelf des FC Liverpool zurück. Der Rekordzugang, der im Sommer 2025 für 145 Millionen Euro von Newcastle United wechselte, soll im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Paris Saint-Germain helfen. Das Duell findet an der Anfield Road statt, wo Liverpool eine Aufholjagd benötigt, um nach der 0:2-Niederlage im Hinspiel noch das Halbfinale zu erreichen.
Verletzung und Rückkehr des Stürmers
Isak hatte sich im Dezember beim 2:1-Sieg gegen Tottenham eine Sprunggelenksverletzung und einen Wadenbeinbruch zugezogen. Seine Rückkehr auf den Rasen feierte er bereits bei der Einwechslung im Hinspiel gegen PSG und beim 2:0-Sieg in der Premier League gegen den FC Fulham am Samstag, wo er etwa 20 Minuten mitspielte. Bislang absolvierte der 26-Jährige nur 16 Spiele für die Reds und erzielte dabei drei Tore.
Slot offenbart Taktik und löst Kritik aus
Trainer Arne Slot sorgte für Unverständnis, als er kurz vor dem Spiel offen darlegte, dass Isak nicht "viel mehr als 45 Minuten" spielen könne. Diese Offenbarung stieß auf heftige Kritik, insbesondere von Liverpool-Legende Robbie Fowler. "Ich kann nicht glauben, dass er das getan hat. Er hat sich geoutet und die Taktik mehr oder weniger sofort verraten", polterte der Ex-Stürmer bei Prime Video. Fowler argumentierte, ein früher Wechsel würde zu taktischen Änderungen führen und ergäbe keinen Sinn.
Aufstellungen und weitere Details
Neben Isak setzt Slot in der Offensive auf Hugo Ekitiké und Florian Wirtz, während Mohamed Salah erneut auf der Bank Platz nimmt. PSG-Coach Luis Enrique vertraut derselben Aufstellung wie im Hinspiel. Die englische Presse reagierte überrascht auf den "Schock-Start", wobei die Daily Mail diesen Begriff prägte. Das Spiel beginnt um 21 Uhr und wird im Liveticker verfolgt.



