Thomas Tuchel hat seinen Vertrag als englischer Nationaltrainer zwar vor einiger Zeit bis 2028 verlängert, doch das bedeutet nicht, dass der deutsche Coach die Three Lions bei der Heim-EM in zwei Jahren auch tatsächlich betreuen wird. Voraussetzung dafür ist eine erfolgreiche Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko.
Leistungsklausel im Vertrag
Mark Bullingham, Chief Executive Officer des englischen Fußball-Verbandes FA, bestätigte vor dem ersten WM-Spiel der Engländer gegen Kroatien, dass in Tuchels Vertrag eine Leistungsklausel verankert sei. „In jedem Vertrag mit der FA ist eine Leistungsklausel verankert, aber ich werde nicht ins Detail gehen, was diese beinhaltet“, sagte Bullingham. Die Klausel knüpft offenbar an den Erfolg bei der Weltmeisterschaft an.
Kritik an vorzeitiger Verlängerung
In England hatte es Kritik daran gegeben, dass der Vertrag mit dem 52-Jährigen bereits vor dem Turnier verlängert worden war. Bullingham verteidigte diesen Schritt jedoch. „Die Realität ist, dass er ein Top-Level-Coach ist, der nachgefragt sein würde“, erklärte der FA-Chef. Man habe gewusst, dass man jemanden habe, der einen wirklich guten Job mache, und man könne nicht erwarten, dass er einfach warte und abwarte, wie es laufe.
Tuchels Ziel: WM-Titel
Tuchel hatte den Posten als englischer Nationalcoach Anfang 2025 übernommen. Das erklärte Ziel für die WM in den USA, Kanada und Mexiko ist der Titelgewinn. Es wäre der erste WM-Titel für England seit 60 Jahren. Das erste Gruppenspiel der Engländer gegen Kroatien findet an diesem Mittwoch um 22.00 Uhr MESZ statt.



