Lamine Yamal erstmals in Spaniens Startelf bei WM
Lamine Yamal erstmals in Spaniens Startelf

Nach dem enttäuschenden 0:0 gegen Kap Verde im zweiten Gruppenspiel hat Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente personelle Konsequenzen gezogen. Für das dritte Gruppenspiel gegen Iran nimmt er gleich vier Veränderungen in der Startelf vor. Die auffälligste: Superstar Lamine Yamal, der erst 17 Jahre alt ist, steht zum ersten Mal bei dieser Weltmeisterschaft in der Anfangsformation.

De la Fuente setzt auf Offensive

Der Coach des spanischen Fußballverbands (RFEF) reagiert damit auf die schwache Vorstellung gegen Kap Verde, bei der Spanien trotz großer Ballbesitzphasen kein Tor erzielen konnte. „Wir müssen mehr Torgefahr ausstrahlen“, sagte de la Fuente vor der Partie. „Lamine hat im Training überzeugt und verdient sich diese Chance.“ Neben Yamal rücken auch Pedri, Dani Olmo und Ferran Torres in die erste Elf. Für sie weichen unter anderem Gavi und Álvaro Morata auf die Bank.

Die Umstellungen zeigen Wirkung: Bereits in der 12. Minute erzielt Yamal nach einer Kombination mit Pedri das 1:0 für Spanien. Es ist sein erstes WM-Tor und das zweite Länderspieltor insgesamt. „Er hat eine unglaubliche Reife für sein Alter“, lobte de la Fuente nach dem Spiel. „Seine Leistung gibt uns viel Hoffnung für die K.o.-Runde.“

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Schiedsrichter Felix Zwayer wohlauf

Abseits des Platzes gibt es positive Nachrichten von Schiedsrichter Felix Zwayer. Der deutsche Unparteiische, der zuvor aufgrund einer Erkrankung ausgefallen war, ist laut Angaben des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) „wohlauf“ und könnte bald wieder Spiele leiten. Zwayer hatte sich einer kleineren medizinischen Behandlung unterzogen, die jedoch komplikationslos verlief. „Felix geht es den Umständen entsprechend gut“, sagte ein DFB-Sprecher. „Er wird sich in den nächsten Tagen weiter erholen.“

Spanien steht nach dem 2:0-Sieg gegen Iran mit sechs Punkten an der Spitze der Gruppe B und hat das Achtelfinale bereits sicher. Das letzte Gruppenspiel gegen Südkorea wird voraussichtlich ohne Druck stattfinden, dennoch kündigte de la Fuente an, „die gleiche Intensität“ zu zeigen. Lamine Yamal wird dabei wohl erneut in der Startelf stehen.

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