Keven Schlotterbeck hat in einem bewegenden TV-Auftritt über das WM-Aus seines Bruders Nico gesprochen. Der BVB-Innenverteidiger war nicht für den deutschen Kader nominiert worden. „Das ist ein Knackpunkt für uns als Familie“, sagte Keven bei MagentaTV.
Emotionale Worte des Bruders
Im Interview zeigte sich Keven sichtlich betroffen. „Nico hat so hart dafür gearbeitet. Es tut mir unendlich leid für ihn“, so der 27-Jährige. Er betonte, dass die Familie nun zusammenhalte. „Wir werden ihn jetzt erst recht unterstützen.“
Nico Schlotterbeck hatte zuvor im Turnier eine starke Leistung gezeigt, doch Bundestrainer Julian Nagelsmann entschied sich für andere Optionen. Die Nicht-Nominierung kam für viele überraschend, auch für Keven. „Ich habe damit nicht gerechnet“, gestand er.
Auswirkungen auf die Familie
Das WM-Aus sei nicht nur sportlich eine Enttäuschung, sondern auch emotional. „Man träumt als kleiner Junge davon, bei einer WM dabei zu sein. Nico hat diesen Traum fast gelebt“, sagte Keven. Die Familie habe sich sehr auf das Turnier gefreut. „Jetzt müssen wir alle damit umgehen.“
Keven betonte, dass Nico trotz allem stark bleibe. „Er ist ein Kämpfer. Er wird zurückkommen“, zeigte er sich überzeugt. Die Unterstützung der Familie sei nun umso wichtiger.
Reaktionen aus dem Umfeld
Auch Teamkollegen und Fans zeigten sich betroffen. „Viele haben mir geschrieben, wie leid es ihnen tut“, berichtete Keven. Er dankte allen für die Anteilnahme. „Das gibt Nico Kraft.“
Nico Schlotterbeck selbst hatte sich bislang nicht öffentlich geäußert. Sein Bruder sprach ihm nun aus der Seele. „Er weiß, dass wir hinter ihm stehen“, so Keven abschließend.



