Kahn zweifelt an Bayern-Plan mit Neuer und Urbig
Kahn zweifelt an Bayern-Plan mit Neuer

Torwart-Legende Oliver Kahn hat Zweifel geäußert, dass Manuel Neuer bei einer möglichen Vertragsverlängerung beim FC Bayern München Jonas Urbig Spielzeit überlassen wird. „Das wird sicherlich nicht ganz einfach, das mit Manuel. Er würde am liebsten wahrscheinlich nochmal 60 Spiele pro Saison machen“, meinte Kahn in der Sky-Sendung „Triple“.

Bayerns Plan mit Neuer: „Es ist schwierig“

Sollte Neuer sein auslaufendes Arbeitspapier beim FCB bis 2027 verlängern, müsste er in der kommenden Spielzeit wahrscheinlich bei der ein oder anderen Partie für Urbig Platz machen. Der 22-Jährige soll so zum künftigen Bayern-Keeper aufgebaut werden, wie zuletzt auch Ehrenpräsident Uli Hoeneß erklärte. Neben Kahn säte auch Neuers ehemaliger DFB-Kollege Shkodran Mustafi leichte Zweifel am möglichen Szenario, dass sich die Torhüter möglichst viele Spiele aufteilen: „Es ist schwierig, irgendwelche Abkommen zu machen“, sagte der Weltmeister von 2014. Zu einem solchen Vorhaben gehöre ein „verdammt guter Plan dazu“.

Weidenfeller: Vereinbarung als Grundlage für Verbleib

Neuers einstiger BVB-Konkurrent Roman Weidenfeller vermutete indes, dass ein Verbleib des 40-Jährigen in München nur durch ebenjene Vereinbarung zustande kommen kann: „Ich glaube schon, dass der Verein Bayern München ihm das auch nahegelegt hat, dass es nur so funktioniert, dass auch Jonas seine Spielanteile bekommt“, erklärte Weidenfeller. Er könne sich jedoch nicht vorstellen, dass eine bestimmte Anzahl an Spielen, die Neuer an Urbig abtreten muss, vertraglich festgelegt wird. In der bisherigen Saison kommt der designierte Neuer-Nachfolger bisher auf 16 Spiele. Den Großteil davon absolvierte Urbig als Ersatz, wenn der Stammkeeper verletzt fehlte.

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FC Bayern: Neuer soll Urbigs Mentor werden

Bereits in den vergangenen Wochen hatten die Bayern-Bosse immer wieder durchklingen lassen, dass sie Neuer gerne noch ein weiteres Jahr zwischen den Pfosten haben würden. „Er braucht keine großen Argumente mehr liefern“, meinte Sportvorstand Max Eberl etwa nach dem Champions-League-Hinspiel der Bayern in Madrid. Im kommenden Jahr soll der einstige Welttorhüter dann wohl vor allem als Mentor für Urbig fungieren. Am Donnerstag war Neuers Berater Thomas Kroth am Trainingsgelände der Bayern aufgekreuzt. Nach SPORT1-Informationen war sein Besuch an der Säbener Straße allerdings nicht überraschend.

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