Ex-HFC-Nachwuchschef Jens Kiefer übernimmt neue Aufgabe bei Rot-Weiß Erfurt
Nach einer kurzen Auszeit vom Fußballgeschäft ist Jens Kiefer, der ehemalige Chef des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) des Halleschen FC, zurück in der Branche. Der 51-jährige Saarländer, der von 2021 bis 2025 die Nachwuchsabteilung des HFC leitete, hat einen neuen Job angetreten. Ab dem 1. Juni 2026 wird Kiefer die Nachwuchsabteilung von Rot-Weiß Erfurt übernehmen, einem direkten Konkurrenten des HFC in der Fußball-Regionalliga.
Vier Jahre beim HFC und Interimstrainer in der 3. Liga
Jens Kiefer prägte über vier Jahre hinweg die Nachwuchsarbeit des Halleschen FC. In seiner Zeit als NLZ-Chef war er nicht nur für die Entwicklung junger Talente verantwortlich, sondern übernahm auch kurzzeitig die Rolle des Interimstrainers in der dritten Liga. Sein Abschied vom HFC im Sommer 2025 erfolgte aus freien Stücken, was Raum für eine berufliche Neuorientierung schuf.
Mit der UEFA-Pro-Lizenz in der Tasche bringt Kiefer umfangreiche Erfahrung und Expertise in den Jugendfußball ein. Seine neue Position bei Rot-Weiß Erfurt markiert einen bedeutenden Schritt in seiner Karriere, da er nun bei einem Rivalen des HFC tätig wird.
Rot-Weiß Erfurt holt "absoluten Top-Mann" für das NLZ
Die Verantwortlichen von Rot-Weiß Erfurt zeigen sich begeistert von der Verpflichtung Kiefers. Eddi Fischer, Vorstandsmitglied des Vereins, betonte in einer Stellungnahme: "Mit Jens Kiefer im Team ist es uns gelungen, einen absoluten Top-Mann für unser NLZ zu gewinnen." Diese Aussage unterstreicht die hohen Erwartungen, die der Verein in die Fähigkeiten des neuen Nachwuchsabteilungsleiters setzt.
Die Entscheidung, Kiefer zu verpflichten, spiegelt das Bestreben von Rot-Weiß Erfurt wider, die Jugendarbeit zu stärken und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. In der Regionalliga, wo jedes Detail zählt, kann eine gut geführte Nachwuchsabteilung den Unterschied ausmachen.
HFC setzt auf Doppelspitze im NLZ
Seit dem Weggang von Jens Kiefer hat der Hallesche FC sein Nachwuchsleistungszentrum mit einer Doppelspitze neu aufgestellt. Diese strukturelle Anpassung soll sicherstellen, dass die Nachwuchsarbeit nahtlos weiterläuft und die Talente weiterhin optimal gefördert werden. Der HFC bleibt damit ein wichtiger Akteur in der Regionalliga, auch wenn er nun einen ehemaligen Schlüsselmitarbeiter an einen direkten Konkurrenten verloren hat.
Die Entwicklung zeigt, wie dynamisch der Fußballmarkt in den unteren Ligen ist, wo Personalwechsel und strategische Neuausrichtungen an der Tagesordnung stehen. Für Jens Kiefer beginnt mit dem Wechsel zu Rot-Weiß Erfurt ein neues Kapitel, das sowohl für ihn persönlich als auch für den Verein spannende Perspektiven eröffnet.



