Eisbären Berlin erkämpfen 4:2-Sieg gegen Köln und gehen mit 2:1 in Play-off-Führung
Eisbären Berlin besiegen Köln 4:2 und führen 2:1 in Play-offs

Eisbären Berlin erkämpfen wichtige Play-off-Führung gegen Kölner Haie

In einem hochklassigen und intensiv geführten Play-off-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Eisbären Berlin einen entscheidenden Schritt Richtung Finale gemacht. Vor ausverkauften Rängen in der Uber Arena mit 14.200 begeisterten Zuschauern setzten sich die Hauptstädter mit 4:2 gegen die Kölner Haie durch und gehen nun mit 2:1 Siegen in der Best-of-Seven-Serie in Führung.

Pföderl beendet Torserie und bringt Berlin auf Kurs

Nach einem torlosen ersten Drittel war es Leo Pföderl, der endlich seine persönliche Torbremse löste. Der 32-jährige Stürmer traf im Powerplay mit einem präzisen Schuss gegen Kölns Torhüter Janne Juvonen und brachte Berlin in der 23. Minute mit 1:0 in Führung. Dieser Treffer gab der Partie die entscheidende Wendung und befreite die Eisbären sichtlich.

Unter den Augen von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) entwickelte sich anschließend eine äußerst spannende und körperbetonte Begegnung zwischen Meister und Vizemeister. Die Eisbären zeigten sich nach dem Führungstreffer deutlich überlegen und erzielten beeindruckende 40:10 Torschüsse im Spielverlauf.

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Trainer Aubin muss auf gesperrten Veilleux verzichten

Eisbären-Trainer Serge Aubin (51) war aufgrund der Sperre von Angreifer Yannick Veilleux (33, zwei Spiele) zu personellen Veränderungen gezwungen. Veilleux hatte sich im zweiten Spiel der Serie bei der 1:5-Niederlage in Köln ein rüdes Foul geleistet. An seine Stelle rückte Stürmer Marcel Noebels (34) zurück ins Team, während Verteidiger Mitch Reinke (30) nach überstandener Verletzung wieder in den Kader kam. Der finnische Abwehrspieler Markus Niemeläinen (27) musste als überzähliger Spieler auf die Tribüne.

Berlin macht es zwischenzeitlich unnötig spannend

Nach Pföderls Führungstreffer bauten die Eisbären ihre Dominanz weiter aus. Jonas Müller (30) nutzte in der 42. Minute einen Abpraller von Kölns Torwart zum 2:0, ehe der stürmende Verteidiger Les Lancaster (31) nur vier Minuten später das 3:0 erzielte und die Uber Arena zum Beben brachte.

Doch die Berliner machten den Sieg unnötig spannend. Dominik Bokk (53.) verkürzte für Köln auf 3:1, ehe ein dicker Patzer von Eisbären-Keeper Mathias Niederberger (32) Oliver Kaski (56.) zum 3:2-Anschlusstreffer verhalf. Erst Leo Pföderl sorgte in der 58. Minute mit seinem zweiten Tor des Abends für die endgültige 4:2-Entscheidung.

Entscheidung fällt am Mittwoch in Köln

Die Serie wird nun am Mittwoch in der Kölner Lanxess Arena fortgesetzt (19.30 Uhr, MagentaSport). Die Eisbären haben die Chance, mit einem weiteren Auswärtssieg den Einzug ins Finale greifbar zu machen, während die Haie den Heimsieg benötigen, um die Serie wieder auszugleichen.

Die Berliner zeigten in dieser Partie nicht nur offensive Stärke mit 40 Torschüssen, sondern auch die mentale Reife, einen zwischenzeitlichen Rückstand der Gäste nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Besonders die Rückkehr von Leo Pföderl zur Torgefährlichkeit und die solide Defensivarbeit geben Anlass zur Hoffnung für die weiteren Play-off-Spiele.

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