HSV-Star Capaldo: Sein verdientes Tor und die beeindruckenden Sprint-Statistiken
HSV-Star Capaldo: Verdientes Tor und Sprint-Statistiken

Ein verdientes Tor für den unermüdlichen Kämpfer

Nicolas Capaldo (27) hat am Samstagabend endlich sein erstes Saisontor für den Hamburger SV erzielt und damit den Weg zum 3:2-Sieg gegen Union Berlin geebnet. Der Treffer zum 2:1 in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit war die verdiente Krönung einer herausragenden Einzelleistung des Argentiniers.

Effizienz und unermüdlicher Einsatz

„Es ist immer etwas Besonderes und sehr wichtig, sein erstes Saisontor zu erzielen. Dann steigt das eigene Selbstvertrauen“, erklärte Capaldo nach dem Spiel. Der 2,1-Millionen-Euro-Transfer aus Salzburg hatte zuvor in dieser Saison bereits zwölf Torschüsse abgegeben – alle ohne Erfolg. Gegen Union Berlin benötigte er nur einen einzigen Schuss, um den Ball im Netz zu versenken.

Doch nicht nur seine Torerfolgskurve beeindruckte. Als zentraler Verteidiger gewann Capaldo 63 Prozent aller Zweikämpfe, schlug die meisten Flanken aller HSV-Spieler (3) und zog mit 25 Sprints die meisten Tempoläufe seiner Mannschaft an. Über die gesamte Saison hinweg ist der Mann aus Santa Rosa mit 356 Sprints der sprintfreudigste Hamburger.

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Der schnellste Innenverteidiger der Liga

Capaldos Geschwindigkeitswerte sind außergewöhnlich. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 35 km/h übertrifft er im HSV-Kader nur Stürmer Fabio Balde (35,4 km/h). In der gesamten Bundesliga ist der ehemalige U23-Nationalspieler nach Chrislain Matsima von Augsburg (35,3 km/h) und Ramon Hendriks vom VfB Stuttgart (35,1 km/h) der drittschnellste Innenverteidiger.

Diese Statistiken unterstreichen, welch wertvoller Allrounder dem HSV mit Capaldo zur Verfügung steht. Der Verteidiger bringt nicht nur defensive Stabilität, sondern auch offensive Impulse und beeindruckende Athletik.

Kontroverse um Elfmeter-Entscheidung

Nicht alles lief jedoch nach Capaldos Vorstellungen. Die Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Florian Badstübner (35) in der 28. Minute, die zum 1:0 für Union Berlin durch Leopold Querfeld führte, konnte der HSV-Vizekapitän nicht nachvollziehen.

„Ich bin total überzeugt, dass es kein Elfer war. Ich berührte ihn nicht mal“, betonte Capaldo. „Ich frage mich, warum sich der Schiri die Szene nicht noch mal angeschaut hat.“

Doch anstatt sich von dieser Entscheidung entmutigen zu lassen, zeigte der HSV Charakter. Nur sieben Minuten später gelang durch Ransford Königsdörffer der Ausgleich zum 1:1 – eine schnelle Antwort, die den Weg für den späteren Sieg bereitete.

Capaldos Leistung gegen Union Berlin war mehr als nur ein Tor. Sie war die Demonstration eines komplett modernen Verteidigers, der in allen Phasen des Spiels wertvolle Beiträge leistet. Mit seiner Sprintstärke, Zweikampfquote und nun auch Torerfolgskurve hat sich der Argentinier als unverzichtbarer Bestandteil des HSV-Kaders etabliert.

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