Hjulmand erklärt Quansah-Ausfall: „Es gab ein kleines Risiko“ bei Leverkusens Sieg in Dortmund
Hjulmand zu Quansah-Ausfall: „Es gab ein kleines Risiko“

Vorsicht vor Verletzungsrisiko: Quansah fehlt erneut bei Leverkusens Sieg in Dortmund

Bayer Leverkusen hat beim wichtigen 1:0-Auswärtssieg bei Borussia Dortmund auf den verletzten Verteidiger Jarell Quansah verzichten müssen. Der 23-jährige englische Nationalspieler, der zuletzt am 22. März 2026 beim 3:3 in Heidenheim eingesetzt worden war, stand nicht im Kader für das Bundesliga-Spiel.

Hjulmands Prinzip: Sicherheit geht vor

Trainer Kasper Hjulmand erklärte nach dem Spiel gegenüber BILD die Entscheidung: „Es gab ein kleines Risiko und das wollten wir nicht eingehen“. Der dänische Coach betonte, dass Quansah zwar am Freitagstraining vor der Abreise nach Dortmund teilgenommen hatte, aber insgesamt zu wenig Mannschaftstraining absolviert hatte, um als einsatzbereit zu gelten.

„Wir müssen ganz sicher sein“, so Hjulmand weiter. „Jetzt kann er eine ganze Woche mit uns trainieren.“ Der Trainer hält konsequent an seinem Prinzip fest, Spieler nach Verletzungen nicht voreilig einzusetzen.

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Verletzungshistorie und Rückkehrplan

Quansah hatte sich in jenem Heidenheim-Spiel Ende März eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Der ehemalige Liverpool-Profi war in der vergangenen Trainingswoche bereits wieder in die Vorbereitung eingestiegen, doch Hjulmand entschied sich für Vorsicht.

Die Leverkusener Planung sieht nun vor:

  • Rückkehr in den Spieltagskader beim Heimspiel gegen den FC Augsburg am 18. April
  • Spätestens im DFB-Pokal-Halbfinale gegen Bayern München am 22. April als Option für die Startformation

Ein weiterer wichtiger Faktor: Hjulmand will vermeiden, dass eine erneute Verletzung Quansahs Teilnahme an der anstehenden Weltmeisterschaft gefährdet.

Abwehr zeigt Stärke auch ohne Quansah

Positiv für Leverkusen: Die Defensive funktionierte in Dortmund auch ohne den Engländer ausgezeichnet. Loïc Badé bildete zusammen mit Edmond Tapsoba und Kapitän Robert Andrich eine starke Abwehrreihe, die maßgeblich zum 1:0-Erfolg beitrug.

Dieser Auftritt zeigt, dass Leverkusen über gute Alternativen verfügt und der Konkurrenzkampf in der Abwehrzentrale wieder richtig an Fahrt aufnimmt. Für Quansah bedeutet dies, dass er sich nach seiner Rückkehr seinen Platz in der Startformation erst wieder erkämpfen muss.

Die Leverkusener Verantwortlichen hatten gehofft, Quansah zumindest wieder im Kader zu haben, doch Hjulmands Vorsichtsmaßnahme zahlte sich aus. Der Sieg in Dortmund beweist, dass die Werkself auch ohne ihren englischen Verteidiger erfolgreich agieren kann.

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