Taichi Hara (27) hat beim FC St. Pauli ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Im Testspiel gegen den Fünftligisten Altona 93 traf der japanische Stürmer doppelt und trug zum 6:2-Sieg bei. Für Hara, der im Januar ablösefrei von Kyoto Sanga zum Kiezklub wechselte, war es der erste längere Einsatz seit seiner Ankunft.
Schwieriger Start in Hamburg
Seit seiner Verpflichtung verlief die Zeit für Hara beim FC St. Pauli alles andere als erfolgreich. In der Bundesliga kam er nur auf vier Kurzeinsätze und ein Pokalspiel – insgesamt 35 Minuten. Ex-Trainer Alexander Blessin (53) setzte selbst in Zeiten der Stürmer-Not auf andere Optionen und ließ Hara in zehn Spielen komplett auf der Bank. Der Japaner konnte nie zeigen, wie gefährlich er vor dem Tor ist.
Erstes Ausrufezeichen im Testspiel
Im Testspiel gegen Altona 93 war Hara nun erstmals über einen längeren Zeitraum auf dem Platz. „Man hat gesehen, dass er richtig Bock auf diese Nummer hatte“, beschrieb ein Beobachter den Auftritt des Angreifers. Bei seinen beiden Treffern deutete der Japaner an, welche Qualitäten in ihm stecken. „Er hat eine feine Technik und einen ordentlichen Abschluss“, lobte Neu-Trainer Marcel Rapp (47). „Da müssen wir mal schauen, wie wir ihn integrieren, aber auch, wie er sich integriert in die Art und Weise, wie wir spielen. Die zwei Tore tragen eher dazu bei, dass es positiv wird.“
Große Konkurrenz im Sturm
Trotz des gelungenen Einstands wird es für Hara in der 2. Liga nicht leicht. Die Konkurrenz im Sturm ist groß: Martijn Kaars (27), Ricky-Jade Jones (23) und Abdoulie Ceesay (22) kämpfen ebenfalls um Einsatzzeiten. Hara selbst will nun möglichst in der 2. Liga zeigen, was in ihm steckt. Der erste Schritt ist gemacht – die Hoffnung auf eine erfolgreiche Rückrunde lebt.



