Hannover 96: Abwehrchef Nawrocki fällt mit Muskelfaserriss aus - Rückschlag im Aufstiegsrennen
Hannover 96: Nawrocki fällt mit Muskelfaserriss aus

Schwerer Verlust für Hannover 96: Nawrocki fällt mit Muskelfaserriss aus

Die Aufstiegshoffnungen von Hannover 96 haben einen empfindlichen Dämpfer erhalten. Abwehrchef Maik Nawrocki (25) wird nach einer Verletzung im Spiel bei Darmstadt 98 (2:0) für etwa zwei Wochen ausfallen. Die Diagnose bestätigt die schlimmsten Befürchtungen von Trainer Christian Titz (55): ein Muskelfaserriss.

Top-Spiel gegen Paderborn muss Nawrocki passieren

Der polnische Defensivstratege verpasst damit das wichtige Top-Spiel gegen den SC Paderborn am kommenden Samstag (20.30 Uhr, Sky). Nawrocki war in dieser Saison eine tragende Säule der Hannoveraner Abwehr und hatte in 15 Zweitliga-Einsätzen an fünf Toren mitgewirkt. Sein Ausfall trifft das Team auf der entscheidenden Zielgeraden der Saison besonders hart.

Für Nawrocki wird der rumänische Nationalspieler Virgil Ghiță (27) in die Startelf rücken. Der Defensivspieler hat in dieser Spielzeit bereits unter Beweis gestellt, dass er die Anforderungen der Startformation erfüllen kann. Dennoch bedeutet der Verlust von Nawrocki einen spürbaren Qualitätsverlust für die Defensive der Niedersachsen.

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Persönliche und sportliche Konsequenzen für Nawrocki

Die Verletzung kommt für den 1,90 Meter großen Abwehrspieler zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Nicht nur kann er vorerst nicht am entscheidenden Aufstiegsrennen mitwirken, sondern seine Zukunft bei Hannover 96 steht ebenfalls auf dem Spiel. Die Niedersachsen besitzen zwar eine Kaufoption für den Leihspieler von Celtic Glasgow, doch ohne den Aufstieg in die Bundesliga dürfte ein Verbleib Nawrockis unwahrscheinlich werden.

Nach Informationen der BILD-Zeitung haben bereits mehrere Erstligisten, sowohl national als auch international, Interesse an dem polnischen Defensivspieler bekundet. Nawrockis Verletzung könnte somit nicht nur sportliche, sondern auch vertragliche Konsequenzen für seine Karriere haben.

Entwarnung bei anderen Spielern

Während Nawrocki ausfällt, gibt es bei anderen verletzten Spielern von Hannover 96 Entwarnung. Mittelfeldstratege Stefan Teitur Thordarson (27) zog sich im Darmstadt-Spiel lediglich einen Pferdekuss zu und konnte bereits am Dienstag wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Damit steht der Isländer für das wichtige Spiel gegen Paderborn zur Verfügung.

Anders sieht es bei Stürmer Benedikt Pichler (28) aus. Der Angreifer klagt über Probleme an der Achillessehne, eine genaue Diagnose steht noch aus. Sicher ist jedoch, dass Pichler für das Paderborn-Spiel nicht zur Verfügung stehen wird. Für ihn soll Top-Stürmer Benjamin Källman (27) in die Startelf rücken, der in dieser Saison bereits 13 Tore erzielt hat.

Zusätzlich fehlten beim Training Noel Aseko (20) aufgrund von Belastungssteuerung und Hendry Blank (21) wegen Krankheit. Trainer Titz muss somit auf der entscheidenden Saisonfinale mehrere personelle Umstellungen vornehmen, während gleichzeitig der Druck im Aufstiegsrennen weiter zunimmt.

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