Bayer Leverkusen verliert Grimaldo für Bayern-Spiel nach fragwürdiger Gelber Karte
Grimaldo gegen Bayern gesperrt nach Gelber Karte

Fragwürdige Gelbe Karte kostet Leverkusen Topstar für Bayern-Spiel

In einem spektakulären Fußball-Feuerwerk mit insgesamt 38 Torschüssen (17:21) hat Bayer 04 Leverkusen beim SC Freiburg nur ein 3:3-Unentschieden erreicht und dabei einen wichtigen Sieg im Kampf um die Champions-League-Plätze aus der Hand gegeben. Noch bitterer für die Werkself: Der spanische Topstar Alejandro Grimaldo (30) muss das kommende Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Bayern am Samstag wegen einer Sperre aussetzen.

Umstrittene Entscheidung in der 51. Minute

Schiedsrichter Benjamin Brand (36) zeigte Grimaldo in der 51. Spielminute nach einem Zweikampf mit Freiburgs Spieler Treu die Gelbe Karte – die bereits fünfte der Saison für den Spanier und damit automatisch die Sperre für das nächste Spiel. Die Entscheidung wirkte auf viele Beobachter fragwürdig und löste bei Grimaldo große Wut aus.

„Ich war sauer, weil ich nicht verstanden habe, warum der Schiedsrichter mir die Gelbe Karte gezeigt hat“, sagte Grimaldo nach dem Spiel gegenüber BILD. „Diese Schiedsrichter sind wirklich schlecht. Ich werde gegen Bayern versuchen, mein Team von außen zu unterstützen.“

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Grimaldos Freistoß-Kunst und späte Enttäuschung

Kurz vor der Halbzeitpause hatte Grimaldo noch seine enorme Qualität unter Beweis gestellt: Aus knapp 20 Metern erzielte er per direktem Freistoß das 2:2 – bereits sein fünftes Freistoßtor dieser Saison. Die Szene war kurios: Freiburgs Treu eilte kurz vor dem Schuss zurück zur Torlinie, Torwart Atubolu verließ sich auf dessen Kopfball, doch Treu war einfach zu klein, um den Ball zu erreichen.

Freiburgs Kapitän Christian Günter würdigte die Leistung: „Es haben schon viele versucht, den Ball zu klären. Aber man muss einfach seine Qualität anerkennen.“ Grimaldo selbst kommentierte seinen Treffer knapp: „Ein toller Freistoß!“

Ginter sorgt für späten Ausgleich

Dass Leverkusen trotz weiterer Tore von Vincenzo Grifo (34. Minute) und Ritsu Doan (43.) für Freiburg sowie den Treffern von Amine Adli (37.) und Terrier (52.) für Bayer nur mit einem Punkt nach Hause fuhr, lag an Matthias Ginter (32). Der Freiburg-Verteidiger und Weltmeister von 2014 traf in der 86. Minute per Flugkopfball im Stile eines Mittelstürmers zum 3:3-Endstand.

Schwere Aufgaben für Leverkusen

Die kommenden Wochen werden für Bayer Leverkusen nicht leichter. Bereits am Mittwoch empfängt die Mannschaft im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals den Mitfavoriten FC Arsenal. Am Samstag folgt dann das Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Bayern – ohne den gesperrten Schlüsselspieler Alejandro Grimaldo. In der darauffolgenden Woche steht am Dienstag das Achtelfinal-Rückspiel beim FC Arsenal in London auf dem Programm.

Die Gelbsperre für Grimaldo kommt für Leverkusen zur denkbar ungünstigsten Zeit, da der Spanier mit seinen Standardsituationen und seiner Spielintelligenz eine zentrale Rolle im Spielsystem von Trainer Xabi Alonso einnimmt. Seine Abwesenheit gegen den Rekordmeister Bayern München stellt die Werkself vor eine zusätzliche Herausforderung im Kampf um die internationalen Plätze.

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