Frühes WM-Aus kostet DFB Millionen – Finanzielle Einbußen
Frühes WM-Aus: DFB verpasst Millionen

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verpasst durch das frühe Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der WM 2026 Millionen Euro. Für das Erreichen der ersten K.-o.-Runde hätte der DFB vom Weltverband FIFA 11 Millionen US-Dollar (9,66 Millionen Euro) erhalten. Das Achtelfinale hätte vier weitere Millionen Dollar gebracht, das Viertelfinale noch einmal vier Millionen. Der künftige Weltmeister wird mit 50 Millionen US-Dollar Prämie belohnt, der unterlegene Finalist erhält 33 Millionen Dollar.

Finanzielle Herausforderungen für den DFB

Bereits vor dem Turnierstart zeichnete sich die finanzielle Schwierigkeit für die Verbände ab. DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig hatte vor dem Beginn betont, dass es für eine europäische Nation ohne Halbfinaleinzug schwer werde, „wirtschaftlich schwarze Zahlen zu schreiben“. Die Vorrundenaus in Russland 2018 und Katar 2022 hatten dem DFB bereits erhebliche Einbußen beschert. Zum Vergleich: Der WM-Sieg 2014 brachte dem DFB 35 Millionen Dollar ein, damals rund 25,7 Millionen Euro.

Fixe Zahlungen für alle Teilnehmer

Trotz organisatorischer und finanzieller Unterstützung durch die FIFA tragen die Verbände beim XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko erhebliche Eigenkosten. Nach Kritik erhöhte die FIFA die Gesamtausschüttung vor allem über höhere Start- und Vorbereitungspauschalen, während die leistungsabhängigen Prämien unverändert blieben. Insgesamt werden nun 871 statt 727 Millionen US-Dollar an die 48 Teams ausgeschüttet. Fix planen konnte jeder Teilnehmer – also auch der DFB – mit 10 Millionen US-Dollar Startgeld und 2,5 Millionen Dollar für Vorbereitungskosten.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

FIFA profitiert trotz höherer Ausschüttung

Für die FIFA ist das Turnier lukrativ: Die erwarteten Einnahmen für das gesamte WM-Jahr 2026 betragen 8,91 Milliarden US-Dollar (7,65 Milliarden Euro). Der Gesamttopf ist so prall gefüllt wie nie zuvor, allerdings nehmen auch 16 Teams mehr teil als noch beim Turnier 2022 in Katar.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration