Der 1. FC Kaiserslautern steht vor einer wichtigen Aufgabe: Im Auswärtsspiel bei Dynamo Dresden am Samstag (13.00 Uhr/Sky) müssen die Pfälzer nach zwei desaströsen Auftritten eine Reaktion zeigen. Nach der 0:3-Niederlage bei Holstein Kiel und dem 0:2 gegen Eintracht Braunschweig ist der Druck auf Trainer Torsten Lieberknecht und sein Team gestiegen.
Lieberknecht fordert eine klare Reaktion
„Jede Niederlage nagt, jede Niederlage schmerzt. In den letzten beiden Spielen haben wir etwas nicht verkörpert, das beim FCK essenziell ist: nämlich sich dagegenzustemmen und eine andere Körpersprache zu zeigen“, sagte Lieberknecht. „Das tut mir weh. Aber ich werde mit meinem Trainerteam dafür sorgen, dass man das künftig wieder deutlich häufiger sieht.“ Der Trainer erwartet von seiner Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung im ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion.
Hexenkessel in Dresden
Lieberknecht sieht die Partie als Chance: „Dresden wird mit dem sprichwörtlichen Messer zwischen den Zähnen kommen, um frühzeitig den Klassenerhalt klarzumachen. Wir wollen dem Gegner das Spiel schwer machen und gleichzeitig zeigen, dass wir auch Wut im Bauch haben. Und mal ehrlich: Was gibt es Schöneres, als an einem Samstag in so einem Hexenkessel zu spielen?“
Personelle Sorgen beim FCK
Allerdings reist der FCK mit großen Verletzungssorgen nach Sachsen. Neben dem Langzeitverletzten Ivan Prtajin fehlen auch die erkrankten Naatan Skyttä und Daniel Hanslik. Zudem fallen Mika Haas (Rückenprobleme), Mahir Emreli (Bauchmuskulatur) und Kenny Prince Redondo (Achillessehnenprobleme) aus. Der Einsatz von Ji-Soo Kim ist aufgrund eines Pferdekusses fraglich. Trotz der personellen Probleme ist die Erwartungshaltung klar: Der FCK muss in Dresden eine Trotzreaktion zeigen und endlich wieder Punkte sammeln.



