Fans wüten nach Joker-Einsatz: Köln-Star El Mala droht Sommer-Abgang
Fans wüten: Köln-Star El Mala droht Sommer-Abgang

Frust bei FC Köln: El Mala erneut nur Joker – Sommer-Abgang rückt näher

Die Stimmung beim 1. FC Köln ist nach der 1:3-Niederlage in Stuttgart auf einem neuen Tiefpunkt angelangt. Im Zentrum der Kritik steht erneut der Umgang von Trainer Kwasniok mit Top-Torjäger Said El Mala. Der 19-jährige Offensivstar kam beim Auswärtsspiel lediglich zu mageren 22 Minuten Spielzeit und musste erneut von der Bank starten.

Fan-Wut entlädt sich in sozialen Netzwerken

Die Entscheidung des Trainers löste einen wahren Shitstorm in den sozialen Medien aus. Auf dem offiziellen X-Account des Vereins entlud sich die Wut der enttäuschten Anhänger, die Kwasnioks Wechselpolitik und vor allem seinen Kurs gegenüber dem 40-Millionen-Euro-Spieler scharf kritisieren. „Die Leichtigkeit ist dahin, der Spaß auf der Strecke geblieben“, kommentieren enttäuschte Fans die Entwicklung.

Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: In der aktuellen Saison stehen 9 Startelf-Einsätzen bereits 13 Joker-Auftritte gegenüber. Seit Beginn des neuen Jahres begann El Mala dreimal in der Startformation, musste aber viermal auf der Bank Platz nehmen. Besonders bitter: Der Youngster wartet seit sechs Spielen auf eine Torbeteiligung.

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Trainer-Strategie unter Beschuss

Kwasniok verteidigt seine Entscheidung mit dem Verweis auf defensive Aufgaben. Andere Spieler sollten zunächst die Drecksarbeit erledigen, während El Mala als Künstler das Spiel im Idealfall entscheiden solle. Diese Argumentation stößt bei vielen Beobachtern auf Unverständnis, zumal offensive Spieler wie Kaminski, Martel oder Bülter – die seit elf Spielen ohne Torbeteiligung blieben – weiterhin das Vertrauen des Trainers genießen.

Die Konsequenz dieser Politik könnte verheerend sein: Nicht nur die WM-Teilnahme rückt für den talentierten Offensivspieler in weite Ferne, auch eine Zukunft beim FC Köln erscheint zunehmend unattraktiv. Die versprochene Entwicklung zum Stammspieler ist kaum erkennbar.

Brighton drängt auf schnelle Transfer-Entscheidung

Hinter den Kulissen hat der englische Premier-League-Klub Brighton bereits ein erstes schriftliches Angebot in Höhe von 30 Millionen Euro vorgelegt, das von Köln abgelehnt wurde. Nach Informationen der BILD drängen die Engländer nun auf eine schnelle Entscheidung und bereiten ein höheres Gebot vor.

El Mala selbst kann sich einen Wechsel auf die Insel offenbar gut vorstellen, da ihm Brighton genau die Perspektive bietet, die er in Köln vermisst. Auch andere Klubs wittern ihre Chance, den Wunder-Jungen für sich zu gewinnen. Die zwischenzeitlich erhofften Ablösesummen jenseits der 50 Millionen Euro dürften aktuell vom Tisch sein.

Köln in der Zwickmühle

Zwar sitzt der FC Köln vertraglich am längeren Hebel – El Malas Vertrag läuft bis 2030 und enthält keine Ausstiegsklausel. Doch der Klub unternimmt derzeit wenig, um einen Sommer-Wechsel des Top-Stars zu verhindern. Die Schunkel-Premiere des Torjägers auf dem Rosenmontagszug wird kaum ausreichen, um den Spieler zum Bleiben zu bewegen.

Die Situation entwickelt sich zu einem klassischen Pokerspiel: Während Brighton und andere Interessenten ihre Angebote vorbereiten, muss Köln entscheiden, ob man den jungen Star halten oder für eine stattliche Ablöse ziehen lassen will. Die nächsten Wochen werden zeigen, welchen Kurs der Traditionsverein einschlägt – und ob die Fan-Wut weiter wächst oder sich in Zuversicht verwandelt.

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