Marvin Ducksch muss sich in England wegen Trunkenheit am Steuer vor Gericht verantworten
Ducksch: Gerichtsverfahren nach Alkohol-Unfall in England

Ehemaliger Bundesliga-Profi vor englischem Gericht

Der frühere Bundesliga-Stürmer Marvin Ducksch muss sich wegen des Vorwurfs der Trunkenheit am Steuer vor einem englischen Gericht verantworten. Der 32-jährige deutsche Fußballprofi war am Ostermontag gegen 22:30 Uhr Ortszeit in Leamington in einen schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen verwickelt und wurde anschließend von der britischen Polizei mit Alkoholeinfluss festgenommen.

Polizei bestätigt Details des Vorfalls

Die Polizei von Warwickshire hat die Festnahme und die Anklageerhebung offiziell bestätigt. Ducksch wurde nach der Festnahme zunächst in Gewahrsam genommen, konnte jedoch gegen Zahlung einer Kaution wieder freigelassen werden. Der Unfall ereignete sich nur wenige Stunden, nachdem Ducksch noch für seinen aktuellen Verein Birmingham City in der Partie gegen Ipswich Town auf dem Platz gestanden hatte.

Gerichtstermin und Vereinsreaktion

Das Amtsgericht in Warwickshire hat für den 20. Mai einen ersten Gerichtstermin angesetzt, bei dem sich Ducksch den Vorwürfen stellen muss. Sein Verein Birmingham City reagierte umgehend mit einer offiziellen Stellungnahme: „Marvin möchte sich bei seinen Teamkollegen, den Mitarbeitern und den Fans des Vereins entschuldigen und übernimmt die volle Verantwortung für sein Handeln.“

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Bereits am vergangenen Spieltag war Ducksch nicht im Kader seines Teams gewesen. Trainer Chris Davies erklärte dazu: „Marvin fehlte heute aufgrund meiner Entscheidung. Es ist eine interne Angelegenheit, um die sich gerade gekümmert wird.“ Die Vereinsführung betonte, dass man die Situation ernst nehme und interne Maßnahmen ergreife.

Konsequenzen für die Karriere

Der Vorfall könnte erhebliche Auswirkungen auf die weitere Karriere des deutschen Stürmers haben. Neben möglichen strafrechtlichen Konsequenzen durch das englische Gericht muss Ducksch auch mit disziplinarischen Maßnahmen seines Vereins rechnen. Experten weisen darauf hin, dass solche Vorfälle in der professionellen Fußballwelt besonders kritisch gesehen werden und oft zu Vertragsstrafen oder sogar Vertragsauflösungen führen können.

Die britischen Behörden betonen, dass Fahren unter Alkoholeinfluss in England mit hohen Strafen geahndet wird. Bei einer Verurteilung drohen Ducksch neben einer hohen Geldstrafe auch ein Führerscheinentzug und möglicherweise eine Gefängnisstrafe, insbesondere wegen der Schwere des Unfalls mit mehreren beteiligten Fahrzeugen.

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