Rückkehr der Kabel-Kopfhörer: DFB-Stars setzen neuen Trend
DFB-Stars tragen wieder Kabel-Kopfhörer

Ein dünnes Kabel am Ohr statt Hightech im Ohr: Was lange als aus der Zeit gefallen galt, ist plötzlich wieder angesagt. Ob auf der Straße, im Videocall, in der Bahn oder jetzt bei der WM – immer öfter sind wieder Kopfhörer mit Kabel zu sehen. Jetzt hat der Trend auch die Stars der deutschen Nationalmannschaft erreicht. Nach dem Spiel gegen die Elfenbeinküste baumelten Antonio Rüdiger die Kabel-Kopfhörer um den Hals.

Warum die DFB-Stars wieder Kabel-Kopfhörer tragen

Für viele ist die Rückkehr der Kabel eine bewusste Gegenbewegung zur digitalen Reizüberflutung. Gründe gibt es mehrere: die „Anti-AirPod“-Ästhetik, kein ständiges Aufladen und oft eine bessere Klangqualität. Dazu kommt für manche das Gefühl, sich mit den Kopfhörern optisch etwas von der Außenwelt abzugrenzen. Auch zahlreiche Promis setzen wieder auf die klassische Variante. Zendaya, Drake, Justin Bieber und sogar Cristiano Ronaldo wurden dieses Jahr bereits mit Kabel-Kopfhörern gesehen.

Vorteile gegenüber kabellosen Modellen

Ein großer Vorteil: Kabel-Kopfhörer brauchen keinen Akku. Während kabellose Modelle oft genau dann schlappmachen, wenn man sie braucht, funktionieren kabelgebundene Geräte jedes Mal, wenn sie aus der Tasche gezogen werden. Auch technisch haben sie für viele Nutzer Vorteile. Bluetooth ist in seiner Bandbreite eingeschränkt, zudem kann es immer wieder zu Aussetzern bei der Übertragung kommen.

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Kopfhörer als Mode-Statement bei Fußballern

Dabei ist es nicht das erste Mal, dass Kopfhörer zum Mode-Statement von Fußballern werden. Schon bei der WM 2010 in Südafrika tauchten die ersten Stars mit großen Over-Ear-Kopfhörern auf. Wenn die Spieler aus dem Bus stiegen oder den Rasen betraten, bevor sie sich später warmmachten und spielten, trugen viele die auffälligen Modelle. Beats by Dre war damals die angesagte Marke, später zogen Konkurrenten wie Bose und Sony nach.

Nebeneffekt: Keine Logos sichtbar

Die Rückkehr der Kabel hat noch einen Nebeneffekt: Anders als bei großen Over-Ear-Kopfhörern gibt es kein Problem mit gut sichtbaren Hersteller-Logos. DFB-Star Jamal Musiala musste vor dem Auftaktspiel gegen Curacao auf Anweisung der Fifa das Beats-Logo überkleben, weil die Apple-Tochter Beats kein offizieller Fifa-Sponsor ist.

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