Die deutsche Nationalmannschaft ist nach dem enttäuschenden Aus im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft gegen Paraguay in Winston-Salem gelandet. Ein Video zeigt die Ankunft der DFB-Stars in der Stadt im US-Bundesstaat North Carolina. Die Stimmung im Team ist nach der 0:1-Niederlage gedrückt, wie aus dem Clip hervorgeht: „Da hat kaum einer geredet“, kommentiert ein Beobachter die Szene am Flughafen.
Frühes Aus für Deutschland bei der WM 2026
Für die deutsche Nationalmannschaft ist die WM in den USA, Kanada und Mexiko bereits nach der ersten K.o.-Runde beendet. Gegen Paraguay unterlag das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann mit 0:1 und verpasste damit den Einzug ins Achtelfinale. Es ist das zweite Mal in Folge, dass Deutschland bei einer WM vor dem Viertelfinale ausscheidet – nach dem Vorrunden-Aus 2022 in Katar.
Das Spiel gegen Paraguay fand am 29. Juni 2026 statt. Die Südamerikaner erwiesen sich als effektiv und nutzten eine ihrer wenigen Chancen zur Entscheidung. Die DFB-Elf zeigte sich dagegen ideenlos und konnte die starke Leistung aus der Gruppenphase nicht bestätigen. In der Gruppe B hatte Deutschland zuvor souverän gegen Katar, Marokko und Australien gewonnen.
Ankunft in Winston-Salem: Schweigen und Enttäuschung
Nach der Partie reiste die Mannschaft nach Winston-Salem, wo sie ihr Quartier bezogen hatte. Das Video, das BILD vorliegt, zeigt die Spieler beim Aussteigen aus dem Teambus. Die Gesichter sind ernst, kaum einer spricht. „Es war eine sehr stille Fahrt“, wird ein Teammitglied zitiert. „Jeder ist enttäuscht, das muss erst einmal sacken.“
Die deutsche Delegation wird noch einige Tage in den USA bleiben, bevor sie die Rückreise antritt. Für Bundestrainer Nagelsmann steht nun eine Analyse des Turniers an. Er hatte nach dem Aus bereits Kritik einstecken müssen, unter anderem wegen eines umstrittenen TV-Auftritts, bei dem er sich nach Meinung von Experten „nicht im Griff“ gehabt habe.
Reaktionen und Ausblick
Die Enttäuschung in Deutschland ist groß. „Das war eine verpasste Chance“, kommentierte DFB-Sportdirektor Rudi Völler. „Wir hatten eine gute Mannschaft, aber in den entscheidenden Momenten hat die Abgezocktheit gefehlt.“ Auch Spieler wie Antonio Rüdiger, der zuvor noch über die Gebetsszene von Nmecha gesprochen hatte, äußerten sich nicht öffentlich nach der Niederlage.
Für die Nationalmannschaft beginnt nun eine Phase der Neuorientierung. Einige Spieler könnten ihre Karriere im DFB-Trikot beenden, andere drängen in die Startelf. Die WM 2030 rückt in den Fokus, doch zunächst steht die Nations League auf dem Programm. Nagelsmann betonte jedoch: „Wir werden aus diesem Turnier lernen und stärker zurückkommen.“



