Deutschland gegen Ecuador live: Sané trifft früh, Angulo gleicht aus
Deutschland gegen Ecuador: Sané trifft früh, Angulo gleicht aus

Im letzten Gruppenspiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Deutschland und Ecuador führte Leroy Sané die DFB-Elf bereits in der zweiten Minute in Führung. Doch Ecuador kämpfte sich zurück und erzielte durch Angulo in der neunten Minute den Ausgleich. Das Spiel in East Rutherford (New Jersey) ist für die deutsche Mannschaft bereits bedeutungslos, da sie als Gruppensieger feststeht. Ecuador hingegen benötigt dringend einen Sieg, um noch die K.o.-Runde zu erreichen.

Frühe Führung durch Sané

Sané traf in der zweiten Minute nach einer Vorlage von Florian Wirtz. Wirtz kam nach einem Einwurf links am Strafraum an den Ball und legte quer zum Elfmeterpunkt, wo Sané mit links cool einschob. Der Treffer wurde nach einer kurzen VAR-Prüfung anerkannt. Sané, der als einer der umstrittensten deutschen Spieler in der Startelf galt, erzielte damit sein erstes Turniertor.

Ecuador gleicht aus

Nur sieben Minuten später glich Ecuador aus. Nach einem Ballverlust von Nmecha stand Angulo halblinks vor dem Strafraum völlig frei und traf wunderschön unten rechts ins Eck. Es war das erste Tor Ecuadors bei dieser WM. Die Südamerikaner hatten zuvor in zwei Spielen keinen Treffer erzielt. Der Ausgleich wurde von den ecuadorianischen Fans im Stadion frenetisch gefeiert, die in der Überzahl waren.

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Aufstellungen und Hintergründe

Deutschland spielte in den dunkelblauen Auswärtstrikots, Ecuador in gelben Trikots und dunkelblauen Hosen. Bei rund 30 Grad und wechselnder Bewölkung in New Jersey um 16 Uhr Ortszeit begann die Partie pünktlich. Julian Nagelsmann hatte im Vergleich zum vorherigen Spiel zwei Wechsel vorgenommen: Rüdiger ersetzte Schlotterbeck und Raum begann für Brown, der wegen Adduktorenproblemen fehlte. Nagelsmann erklärte vor dem Spiel bei MagentaTV: „Wir haben einen Gegner vor der Brust, bei dem es tabellarisch noch um alles geht. Ich glaube, das ist gut für uns, weil wir dann vielleicht den einen oder anderen Raum mehr kriegen.“

Ecuadors Trainer Beccacece unter Druck

Ecuadors Trainer Sebastián Beccacece stand vor dem Spiel unter großem Druck. Er gab zu, dass er im Falle eines Scheiterns wohl seinen Job verlieren würde. „Dann müsste ich einen Ort verlassen, den ich liebe“, sagte der 45-Jährige. Beccacece betonte jedoch sein Vertrauen in die Mannschaft: „Ich glaube fest an meine Spieler.“ Er kündigte an, nicht viel verändern zu wollen, lediglich die Abschlussqualitäten müssten besser werden.

Schiedsrichterin Tori Penso im Einsatz

Das Spiel wurde von der US-Amerikanerin Tori Penso geleitet, einer von zwei Schiedsrichterinnen bei diesem Turnier. Schiedsrichterexperte Patrick Ittrich lobte sie zuvor als „mit Abstand beste Schiedsrichterleistung bis jetzt bei dieser WM“. Penso überzeugte durch ihr souveränes Auftreten und ihre Kommunikation mit den Spielern.

Ausblick auf das Sechzehntelfinale

Deutschland steht bereits als Gruppensieger fest und wartet auf den Gegner im Sechzehntelfinale. Der Kandidatenkreis hat sich auf acht Nationen verkleinert, die endgültige Entscheidung fällt nach den letzten Gruppenspielen. Für Ecuador geht es in diesem Spiel um alles – ein Sieg ist Pflicht, um die K.o.-Runde zu erreichen.

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