Schlotterbeck, Can und Mane fehlen: Kovačs Notlösungen für die BVB-Abwehr
BVB-Abwehrkrise: Kovačs Notlösungen gegen Mainz

BVB-Abwehrkrise vor Mainz-Spiel: Kovač muss improvisieren

Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovač (54) steht vor einer kniffligen Personalentscheidung in der Defensive. Gleich drei Abwehrspieler fehlen für das wichtige Heimspiel gegen den Angstgegner Mainz 05 am Freitagabend (20.30 Uhr, RTL).

Drei Ausfälle erschweren die Planung

Die Situation ist angespannt: Abwehrchef Nico Schlotterbeck (26) ist nach seiner fünften gelben Karte im Wolfsburg-Spiel gesperrt. Zusätzlich fallen Emre Can (31) mit Adduktorenproblemen und das Talent Filippo Mane (20) mit einer Muskelfaserverletzung aus. Damit muss Kovač seine Dreierkette komplett umbauen.

Die verfügbaren Optionen für die Defensive

Fest steht lediglich, dass Waldemar Anton (29) in der zentralen Position spielen wird. Für die beiden Außenpositionen bleiben dem BVB-Trainer nur begrenzte Möglichkeiten:

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Die wahrscheinlichste Lösung: Niklas Süle (30) dürfte wie bereits in Wolfsburg auf der rechten Seite agieren. Links könnte Ramy Bensebaini (30) in die Startformation rücken. Der Algerier hat diese Position in dieser Saison bereits mehrfach erfolgreich ausgefüllt, besonders während Cans Verletzungspause in der Hinrunde.

Die Risikovariante: U19-Talent Luca Reggiani (18) steht als Option bereit. Der Italiener trainiert seit einer Woche mit den Profis und gab in Wolfsburg sein Pflichtspieldebüt – wenn auch nur für wenige Sekunden. Kovač äußerte sich zuversichtlich: „Wir haben aktuell drei nominelle Innenverteidiger und mit Luca einen sehr talentierten Burschen. Sollte es wieder notwendig werden, habe ich keine Scheu, ihn auch einzusetzen.“

Historische Last gegen Mainz

Die Begegnung mit Mainz weckt bei den Dortmundern unschöne Erinnerungen. Im Mai 2023 verspielte der BVB am letzten Spieltag die scheinbar sichere Meisterschaft gegen den Karnevalsverein mit einem 2:2-Unentschieden. Diese traumatische Erfahrung lastet schwer auf dem Team.

Ein erneuter Rückschlag wäre besonders bitter, da Dortmund mit nur sechs Punkten Rückstand auf Rekordmeister Bayern München noch eine minimale Titelchance hat. Die Abwesenheit von Schlotterbeck darf nicht zum entscheidenden Nachteil werden, der die Meisterschaftsträume endgültig begräbt.

Die Defensivprobleme kommen zur denkbar ungünstigsten Zeit. Mainz hat sich in den vergangenen Jahren als unangenehmer Gegner erwiesen, der dem BVB regelmäßig Punkte abnimmt. Kovač muss mit seinen verfügbaren Mitteln eine stabile Abwehrformation finden, um die verbliebene Titelhoffnung zu bewahren.

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