Blessin verärgert über Fujitas Gelbe Karte und Fehler gegen Bayern
Blessin verärgert über Fujitas Gelbe Karte gegen Bayern

Blessin verärgert über Fujitas Gelbe Karte und Fehler gegen Bayern

Beim FC St. Pauli ist normalerweise immer ein Lächeln auf dem Gesicht von Joel Chima Fujita zu sehen. Der 24-jährige Japaner behält seine positive Ausstrahlung auch in schwierigen Momenten. Doch nach der klaren 0:5-Niederlage gegen den FC Bayern München war von dieser Fröhlichkeit nichts mehr zu spüren. Fujita saß nach seiner Auswechslung in der 66. Minute minutenlang geknickt neben der Ersatzbank auf dem Boden.

Frust über die eigene Leistung

Der Grund für diese Enttäuschung war eindeutig die eigene Vorstellung. Der derzeit teuerste Spieler des Kiez-Klubs, dessen Marktwert auf 10 Millionen Euro geschätzt wird, lieferte gegen den Rekordmeister eine enttäuschende Leistung ab. Fujita holte sich für ein hartes Einsteigen gegen Michael Olise seine fünfte Gelbe Karte in dieser Saison und wird daher im wichtigen Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Köln gesperrt sein. Zudem leitete er mit einem unglücklichen Ballverlust den vierten Treffer der Bayern ein.

Blessins deutliche Kritik

Während Fujita nach dem Spiel jeden Kommentar verweigerte und schnurstracks an den wartenden Journalisten vorbei in die Kabine marschierte, äußerte sich Trainer Alexander Blessin deutlich. Auf Nachfrage sagte der 52-Jährige zunächst: „Was soll ich jetzt dazu sagen? Eine fünfte Gelbe Karte ist immer blöd. Das kann dann mal passieren. Jetzt müssen wir es halt irgendwie kompensieren.“

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Später wurde der Coach jedoch konkreter in seiner Kritik. Auf die Frage, ob er sich über die Gelbe Karte ärgere, antwortete Blessin: „Doch. Da müssen wir später noch mal reden. Ändern können wir es nicht mehr.“ Bezüglich des Fehlers vor dem 0:4 und der folgenden Auswechslung fügte er hinzu: „Ich will da jetzt aber nicht den Finger drauf zeigen. Mir hat halt das Verhalten nicht gefallen, diese inaktive Bewegung und dann dieser Pass. Das war einfach nicht so, wie wir uns präsentieren wollen.“

Wichtiges Spiel gegen Köln

Besonders ärgerlich für Blessin ist die Tatsache, dass er im als „Sechs-Punkte-Spiel“ bezeichneten Duell gegen Köln auf Fujita verzichten muss. Die besten Phasen der aktuellen Saison hatte St. Pauli genau dann, wenn der Trainer wenig bis gar nicht umbauen musste. Diese Kontinuität wird nun durch die Sperre des Japaners gestört.

Die Situation zeigt, wie sehr individuelle Fehler und Disziplinlosigkeit das Team in entscheidenden Momenten schwächen können. Während Fujita mit seiner Enttäuschung allein bleibt, muss das gesamte Team nun beweisen, dass es auch ohne den teuersten Spieler der Mannschaft wichtige Punkte holen kann.

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