Der FC Bayern München ist im Halbfinale der Champions League gescheitert. Nach einem 1:1 im Rückspiel gegen Paris Saint-Germain in der Allianz Arena verpassten die Münchner den Einzug ins Endspiel am 30. Mai in Budapest. Damit ist auch der Traum vom Triple geplatzt. Trainer Vincent Kompany hatte seine Mannschaft auf das Spiel der Saison eingeschworen, doch am Ende reichte es nicht.
Früher Rückstand durch Dembélé
Bereits in der dritten Minute gerieten die Bayern in Rückstand. Khvicha Kvaratskhelia durchbrach die rechte Abwehrseite und legte quer auf Ousmane Dembélé, der mit einem platzierten Schuss unter die Latte traf. Der frühe Nackenschlag brachte die Münchner in eine schwierige Lage, denn PSG hatte bereits das Hinspiel mit 3:2 gewonnen. Dennoch zeigte die Mannschaft Moral und versuchte, das Spiel zu drehen.
Kampf und umstrittene Entscheidungen
Die Bayern ließen sich nicht entmutigen und drängten auf den Ausgleich. Eine umstrittene Szene gab es, als Vitinha den Ball an den Arm von Joao Neves schoss – die Gastgeber forderten Elfmeter, doch Schiedsrichter Joao Pinheiro ließ weiterspielen. Der VAR griff nicht ein. Kurz vor der Pause hatte Jamal Musiala die große Chance zum Ausgleich, scheiterte aber aus bester Position. So ging es mit 0:1 in die Kabine.
Zweite Halbzeit ohne Durchschlagskraft
Nach dem Wechsel blieben die Bayern bemüht, aber PSG lauerte auf Konter. Torhüter Manuel Neuer bewahrte seine Elf mit starken Paraden vor dem 0:2, das die Entscheidung gebracht hätte. Die Münchner Offensive um Harry Kane und Michael Olise fand keine Lücken in der defensiv gut stehenden Pariser Abwehr. Die Zeit lief davon, und die Hoffnung schwand.
Spätes Tor von Kane – zu spät
In der Nachspielzeit gelang Harry Kane doch noch der Ausgleich zum 1:1. Der Treffer kam jedoch zu spät, um das Aus zu verhindern. Die Bayern schieden mit 3:5 in der Gesamtwertung aus. Für die Mannschaft von Vincent Kompany bleibt die Chance auf das Double: Sie sind bereits deutscher Meister und treffen am 23. Mai im Pokalfinale auf den VfB Stuttgart.



