Bayern München wehrt Dortmund-Angriff ab: 3:0-Sieg in Bremen stellt sechs Punkte Vorsprung wieder her
Bayern pariert Dortmund-Angriff: 3:0 in Bremen

Bayern München demonstriert Stärke in Bremen

Der FC Bayern München hat die jüngste Annäherung von Borussia Dortmund an der Spitze der Fußball-Bundesliga souverän beantwortet. Mit einem klaren 3:0 (2:0)-Erfolg beim abstiegsbedrohten Werder Bremen stellte der Rekordmeister am 14. Februar 2026 den alten Sechs-Punkte-Abstand zum Verfolger aus Dortmund wieder her. Vor 41.800 Zuschauern im Weserstadion zeigte der deutsche Meister, warum er weiterhin der Maßstab in der Liga bleibt.

Kane mit frühem Doppelpack

Torjäger Harry Kane war erneut der entscheidende Mann für die Münchner. Der englische Stürmer traf bereits in der 22. Minute per Foulelfmeter, nachdem der VAR bei einem Foul an Lennart Karl eingegriffen hatte. Nur vier Minuten später erhöhte Kane mit einem sehenswerten Distanzschuss auf 2:0. Damit gelang dem Angreifer bereits zum siebten Mal in dieser Bundesliga-Saison ein Doppel- oder Dreierpack.

Nach der Pause machte Leon Goretzka in der 70. Spielminute mit einem präzisen Schuss von der Strafraumgrenze alles klar. Der Mittelfeldspieler traf nach einer sehenswerten Kombination über die linke Seite, an der Alphonso Davies, Luis Diaz und der eingewechselte Jamal Musiala beteiligt waren.

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Werders mutiger Ansatz reicht nicht aus

Die Bremer zeigten unter ihrem neuen Trainer Daniel Thioune zwar Mut und Spielidee, blieben aber im zwölften Spiel in Folge sieglos. Thioune hatte eine Strategie entwickelt, die auf Bissigkeit und Konter setzte, mit Justin Njinmah auf der rechten Außenbahn und Marco Grüll im Sturmzentrum.

In den ersten zehn Minuten und kurz nach Kanes Doppelschlag funktionierte dieser Ansatz durchaus. Felix Agu verpasste knapp eine Hereingabe von Puertas (6.), und auch Njinmah (29.) sowie erneut Agu (40.) kamen zu guten Abschlüssen. Nach der Pause steigerte Werder sich noch einmal, als Grüll mit einem Kopfball nur den Pfosten traf (47.) und Romano Schmid aus kurzer Distanz am stark reagierenden Bayern-Ersatztorwart Jonas Urbig scheiterte (64.).

Bayern-Problem: Neuer-Verletzung

Ein kleiner Wermutstropfen für die Münchner war die Verletzung von Torwart Manuel Neuer. Der Kapitän musste in der zweiten Halbzeit wegen Wadenproblemen durch Jonas Urbig ersetzt werden. Trotz dieses Ausfalls behielten die Bayern die Kontrolle über das Spiel und ließen den Bremern nach Goretzkas Treffer kaum noch gefährliche Möglichkeiten.

Für Werder Bremen war dies bereits das zwölfte Spiel ohne Sieg in Folge. Der letzte Heimsieg gegen die Bayern liegt sogar fast 20 Jahre zurück - er gelang am 21. Oktober 2006 mit Spielern wie Diego, Tim Wiese und Torsten Frings. Die dringend benötigten Punkte im Abstiegskampf müssen die Bremer nun in den kommenden Kellerduellen beim Vorletzten FC St. Pauli und gegen den Tabellenletzten 1. FC Heidenheim holen.

Ausblick auf das Topspiel

Borussia Dortmund hatte am Vorabend mit einem überzeugenden 4:0-Sieg gegen den FSV Mainz 05 bis auf drei Punkte an die Bayern herankommen können. Der BVB fordert die Münchner nun in zwei Wochen, am 28. Februar, im direkten Topspiel heraus. Doch vorerst hat Bayern mit dem Sieg in Bremen deutlich gemacht, dass die Titelverteidigung weiterhin in den eigenen Händen liegt.

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