Bayern erkämpft 3:3 gegen Heidenheim nach irrer Nachspielzeit
Bayern erkämpft 3:3 gegen Heidenheim

Der FC Bayern München hat am Samstag ein dramatisches 3:3 (1:2) gegen den Tabellenletzten 1. FC Heidenheim erkämpft. Der eingewechselte Michael Olise traf in der zehnten Minute der Nachspielzeit zum Ausgleich und bewahrte die Münchner vor einer peinlichen Heimniederlage. Heidenheim führte zwischenzeitlich 3:2 und war nur noch Sekunden vom ersten Auswärtssieg der Saison entfernt.

Verletzung von Föhrenbach verlängert Nachspielzeit

Besonders bitter für Heidenheim: Die lange Nachspielzeit resultierte aus einer Verletzung von Verteidiger Jonas Föhrenbach. Er war von Torwart Ramaj mit der Hüfte getroffen worden und musste minutenlang behandelt werden. Da Heidenheim bereits alle Wechsel vorgenommen hatte, schleppte sich Föhrenbach zurück auf den Platz.

Kompany rotiert kräftig

Bayern-Trainer Vincent Kompany hatte vor dem Spiel offen über Motivationsprobleme gesprochen: „Wenn die Vorfreude in ganz München so groß ist für das Rückspiel gegen Paris, dann muss ich als Trainer alle überzeugen, dass wir erstmal dieses Heidenheim-Spiel 100 Prozent spielen müssen.“ Er rotierte stark, stellte aber mit Musiala, Tah, Stanisic und Pavlovic vier Profis auf, die auch beim Champions-League-Spiel in Paris von Beginn an spielten.

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Heidenheim überrascht früh

Die Bayern kamen zunächst nicht in die Gänge. Heidenheim nutzte das eiskalt aus: Budu Zivzivadze traf in der 22. Minute zur Führung – für den Georgier das vierte Spiel in Folge mit einem Treffer. Eren Dinkçi legte in der 31. Minute nach einem Stellungsfehler von Tah das 2:0 nach. Ein Traum-Freistoß von Leon Goretzka brachte die Münchner vor der Halbzeit zurück ins Spiel (43.).

Vierfach-Wechsel mit 315 Millionen Euro Marktwert

Kompany reagierte in der Pause mit einem Vierfach-Wechsel: Kane, Olise, Diaz und Kimmich kamen für insgesamt 315 Millionen Euro Marktwert. Die Wechsel zeigten Wirkung: Nach einer Olise-Ecke erzielte Goretzka sein zweites Tor zum 2:2 (57.). Kimmich traf kurz darauf den Pfosten (67.). Doch dann schlug Heidenheim zurück: Zivzivadze traf in der 76. Minute zum 3:2. Den Schlusspunkt setzte aber Olise mit seinem Last-Minute-Tor.

Comeback-Qualitäten der Bayern

Die Bayern zeigten einmal mehr ihre Comeback-Qualitäten. Bereits gegen Mainz (4:3 nach 0:3) und Paris (4:5 nach 2:5) hatten sie Rückstände aufgeholt. Für Heidenheim bleibt trotz der Führung nur ein Punkt – und die Enttäuschung über das verpasste Sensationsergebnis.

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