Argentinien dreht 0:2 gegen Ägypten: Messi führt WM-Comeback an
Argentinien dreht 0:2 gegen Ägypten: Messis WM-Comeback

Argentinien dreht 0:2-Rückstand gegen Ägypten

Argentinien hat bei der Weltmeisterschaft 2026 ein dramatisches Comeback gefeiert. Gegen Ägypten lag die Mannschaft von Lionel Messi bis zur 75. Minute mit 0:2 zurück, doch in der Schlussviertelstunde drehten die Südamerikaner das Spiel und gewannen mit 3:2. Es war ein Spiel, das von Emotionen und Kontroversen geprägt war.

Ägypten führt früh und dominant

Ägypten erwischte einen Traumstart und ging bereits in der 12. Minute durch Mohamed Salah in Führung. Der Stürmer von Al-Ittihad nutzte einen Fehler in der argentinischen Abwehr zum 1:0. In der 38. Minute erhöhte Mahmoud Trezeguet per Kopfball auf 2:0. Argentinien wirkte über weite Strecken ideenlos und konnte kaum gefährliche Aktionen kreieren. Die ägyptische Defensive stand kompakt und ließ kaum Räume zu.

Messi übernimmt die Regie

Doch dann kam Lionel Messi. In der 76. Minute leitete der 39-Jährige den Angriff ein, der zum Anschlusstreffer führte. Nach einem Doppelpass mit Julian Álvarez schob Messi den Ball aus kurzer Distanz ins Tor – 1:2. Nur fünf Minuten später war es erneut Messi, der einen Freistoß aus 20 Metern direkt verwandelte und den Ausgleich erzielte. Der Ball schlug unhaltbar im linken Eck ein. Die argentinischen Fans im Stadion tobten.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Entscheidung in der Nachspielzeit

Als alle mit einer Verlängerung rechneten, schlug Argentinien in der 92. Minute zu. Nach einer Ecke von Messi köpfte Nicolás Otamendi den Ball ins Tor – 3:2. Ägypten protestierte vergeblich wegen einer angeblichen Abseitsstellung. Der Treffer wurde nach VAR-Check anerkannt. Ägyptens Spieler waren außer sich und attackierten Schiedsrichter Francois Letexier aus Frankreich. Der Referee zeigte mehreren Spielern die Gelbe Karte.

Ägyptens Wut entlädt sich gegen Schiedsrichter

Nach dem Schlusspfiff eskalierte die Situation. Ägyptens Spieler umstellten Schiedsrichter Letexier und beschuldigten ihn, Fehlentscheidungen getroffen zu haben. Besonders der Siegtreffer sorgte für Diskussionen. „Der Schiedsrichter hat das Spiel zerstört“, sagte Ägyptens Trainer Hossam Hassan nach der Partie. „Wir haben 75 Minuten lang fantastisch gespielt, aber dann wurden wir bestohlen.“ Argentiniens Kapitän Messi zeigte Verständnis: „Ich kann die Enttäuschung der Ägypter verstehen. Es war ein sehr emotionales Spiel.“

Messi: Der unverwüstliche Anführer

Lionel Messi bewies einmal mehr seine Klasse. Mit zwei Toren und einer Vorlage war er der entscheidende Mann für Argentinien. „Messi ist einfach unglaublich. Er trägt uns immer wieder“, sagte Teamkollege Rodrigo De Paul. Das Spiel zeigte, dass Argentinien auch in aussichtslosen Situationen nicht aufzugeben bereit ist. Mit dem Sieg steht das Team im Viertelfinale und trifft dort auf den Sieger der Partie Brasilien gegen Uruguay.

Statistik und Ausblick

Argentinien hatte am Ende 58 Prozent Ballbesitz und schoss 15 Tore auf das Tor, Ägypten kam auf 8 Schüsse. Die Ägypter müssen sich nach der knappen Niederlage auf die Heimreise vorbereiten. Für Argentinien geht es nun um den Einzug ins Halbfinale. „Wir haben gezeigt, dass wir niemals aufgeben. Das ist der Geist dieser Mannschaft“, sagte Messi nach dem Spiel.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration