Tragischer Tod von Ex-Bundesliga-Keeper Alexander Manninger
Eine schockierende Nachricht erschüttert die Fußballwelt: Der ehemalige Bundesliga-Torwart Alexander Manninger ist im Alter von 48 Jahren bei einem tragischen Zugunglück in Österreich ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich am Donnerstagvormittag an einem unbeschrankten Bahnübergang in Nußdorf am Haunsberg.
Unfall an abgelegenem Wirtschaftsweg
Nach aktuellen Ermittlungen war Manninger offenbar auf dem Weg zu seiner großen Leidenschaft neben dem Fußball: dem Angeln. Der Unfallort befindet sich an einem schmalen Wirtschaftsweg, der nicht als viel befahrene Straße gilt. Dieser Weg führt über die Gleise und endet bei mehreren Ferienhäusern und Fischteichen – genau in jene Richtung, in der der Ex-Profi unterwegs war.
Ein Zug der Lokalbahn Salzburg erfasste den VW-Minivan des ehemaligen Torwarts und schleifte das Fahrzeug mehrere Meter mit. Trotz sofortiger Reanimationsversuche durch Rettungskräfte kam jede Hilfe zu spät. Der frühere Nationalkeeper, der unter anderem für Arsenal London und den FC Augsburg spielte, verstarb noch an der Unfallstelle.
Obduktion soll Unfallursache klären
Die österreichische Polizei hat nun eine Obduktion des Leichnams angeordnet, um mögliche medizinische Ursachen für die Tragödie auszuschließen. „Wir rechnen mit Ergebnissen der Obduktion in einer Woche“, erklärte eine Sprecherin der Landespolizeidirektion Salzburg. Die Ermittler prüfen akribisch, ob technische Mängel, menschliches Versagen oder gesundheitliche Probleme zum Unfall führten.
Gutachter rekonstruieren derzeit minutiös die Geschehnisse unmittelbar vor dem Zusammenstoß. Ein wichtiger Zeuge wird der Lokführer sein, der wie die 25 Fahrgäste unverletzt blieb, jedoch nach dem traumatischen Erlebnis unter Schock steht und noch nicht vernommen werden konnte.
Trauer in der Fußballwelt
Die Nachricht vom Tod des beliebten Torwarts löste weltweit Bestürzung aus. Weltmeister-Torwart Gianluigi Buffon, der mit Manninger bei Juventus Turin zusammenspielte, würdigte seinen ehemaligen Teamkollegen mit bewegenden Worten: „Du hast dich entschieden, unabhängig von der Vereinnahmung durch die Welt des Fußballs zu bleiben und dein Glück in den einfachen Dingen zu suchen: ein gesundes Leben in den Wäldern, das Angeln, die Natur, die Familie. Das war dein Lebensmotto.“
Die Ermittlungen der österreichischen Behörden laufen auf Hochtouren, während Familie, Freunde und Fans um einen vielseitigen Sportler und Menschen trauern, der stets die Einfachheit des Lebens schätzte.



