Adler Mannheim vor historischem Finaleinzug in der DEL
Die Adler Mannheim stehen unmittelbar vor der Finalteilnahme in der Deutschen Eishockey Liga und benötigen nur noch einen Sieg gegen den EHC Red Bull München. Nach einem überzeugenden 4:1-Erfolg im dritten Halbfinalspiel führt die Mannschaft von Trainer Pavel Gross nun mit 3:0 in der Best-of-Seven-Serie. Parallel dazu gelang den Eisbären Berlin ein wichtiger 4:2-Heimsieg gegen die Kölner Haie, wodurch der Titelverteidiger mit 2:1 in Führung geht.
Mannheimer Überlegenheit gegen München
In einer erneut intensiven und taktisch hochklassigen Begegnung zwischen Mannheim und München erwies sich Nationalstürmer Justin Schütz als matchentscheidend. Der 25-jährige Offensivspieler erzielte zunächst das wichtige 1:0 in der 40. Spielminute und traf später erneut zum 2:1 in der 52. Minute. Die späten Treffer von Anthony Greco und Tom Kühnhackl in der 59. Minute besiegelten den verdienten Sieg der Adler und verschafften der Mannschaft eine komfortable Ausgangsposition.
Die erste Chance zur Serienbeendigung haben die Adler Mannheim bereits am kommenden Dienstag um 19:30 Uhr bei Magentasport, wenn sie in München antreten. Historisch betrachtet hat in den DEL-Playoffs noch kein Team eine 3:0-Führung verspielt, was die Ausgangslage für Mannheim zusätzlich begünstigt. Mannheims Verteidiger Leon Gawanke kommentierte vorsichtig optimistisch: „Wir müssen noch einen Sieg holen, aber das ist ja bekanntlich der Schwerste.“
Berlin kontrolliert das Spiel gegen Köln
Die Eisbären Berlin zeigten von Beginn an eine deutliche Spielkontrolle gegen die Kölner Haie. Nachdem die Hauptstädter im ersten Drittel noch mehrere klare Torchancen vergeben hatten, gelang Leonhard Pföderl in der 23. Minute das Führungstor während einer Überzahlsituation. Das zweite Drittel dominierten die Berliner vollständig und bauten ihre Überlegenheit durch Tore von Jonas Müller (42.) und Lester Lancaster (46.) auf 3:0 aus.
Die Kölner Haie zeigten im Schlussabschnitt noch einmal Moral und verkürzten durch Treffer von Dominik Bokk (53.) und Oliwer Kaski (56.) auf 2:3. Die Entscheidung fiel jedoch in der 58. Minute, als Leonhard Pföderl nach dem Herausnehmen des Kölner Torwarts Janne Juvonen ins leere Tor traf und damit seinen zweiten Treffer des Abends markierte. Dieser Sieg verschafft den Eisbären Berlin eine wichtige psychologische und tabellarische Vorteilsposition im Rennen um den Finaleinzug.



