Schwere Erkrankung von Bill Peters
Die Augsburger Panther aus der Deutschen Eishockey Liga haben die schwere Erkrankung ihres Trainers Bill Peters öffentlich gemacht. Der 61-jährige Kanadier leidet am Guillain-Barré-Syndrom (GBS). Laut Club-Angaben befindet er sich seit dem 15. Mai in stationärer Behandlung.
Was ist das Guillain-Barré-Syndrom?
GBS ist eine seltene neurologische Erkrankung, bei der das Immunsystem die peripheren Nerven angreift. Dies führt zu Symptomen wie Kribbeln, Muskelschwäche und in schweren Fällen zu Lähmungen, die auch die Atemmuskulatur betreffen können. Ein schneller Therapiebeginn ist von großer Bedeutung.
Behandlung und Fortschritte
Die Augsburger Panther betonten, dass die Erkrankung früh erkannt wurde. Peters wurde im Universitätsklinikum Augsburg erfolgreich erstbehandelt. Seit rund zwei Wochen befindet er sich in einem Therapiezentrum mit Schwerpunkt auf neurologischer Rehabilitation. Dank intensiver Behandlung macht er täglich Fortschritte.
Sportdirektor Larry Mitchell sagte: „Natürlich war die Nachricht von Bill Peters' Erkrankung für uns alle zunächst ein großer Schock. Glücklicherweise konnte ihm schnell und zielgerichtet geholfen werden.“ Peters könne sich der uneingeschränkten Unterstützung sicher sein. „Unsere Mannschaftsärzte koordinieren die Therapie, stehen in engen Austausch mit den entsprechenden Fachärzten und unterstützen Bill und uns so bestmöglich mit ihrer medizinischen Expertise“, erklärte Mitchell weiter. „Wir wünschen unserem Cheftrainer eine schnelle Genesung und freuen uns, ihn schon bald wieder bei uns im Stadion sehen zu können.“
Karriere von Bill Peters
Peters war im vergangenen Sommer nach Augsburg gekommen und belegte mit den Panthern in der abgelaufenen DEL-Saison Platz elf. Der Club hatte den Vertrag mit ihm Ende April für die kommende Saison verlängert. Zuvor arbeitete Peters auch als Trainer in der nordamerikanischen Profiliga NHL und führte die kanadische Auswahl 2016 zum Gewinn des WM-Titels.



