Adler Mannheim kehren nach 2019 triumphal ins DEL-Finale zurück
Adler Mannheim nach 2019 wieder im DEL-Finale

Adler Mannheim kehren nach 2019 triumphal ins DEL-Finale zurück

Die Adler Mannheim haben einen beeindruckenden Erfolg gefeiert und stehen erstmals seit ihrem bislang letzten Titelgewinn im Jahr 2019 wieder im Playoff-Finale der Deutschen Eishockey Liga. Mit einem souveränen 4:1-Sieg vor heimischer Kulisse entschieden die Mannheimer die Halbfinalserie gegen den EHC Red Bull München mit einem klaren 4:1 in Siegen für sich. Dieser Triumph markiert eine bedeutende Rückkehr auf die große Bühne des deutschen Eishockeys.

Solide Leistung und herausragender Torhüter führen zum Erfolg

Vor 13.600 begeisterten Zuschauern in der SAP Arena zeigten die Adler eine überzeugende Mannschaftsleistung. Nationaltorhüter Maximilian Franzreb erwies sich erneut als Schlüsselfigur und hielt mit mehreren wichtigen Paraden die Mannheimer im Spiel. Auf der Offensivseite sorgten Alexander Ehl in der 4. Minute, Nicolas Mattinen in der 23., Matthias Plachta in der 34. und Leon Gawanke in der 41. Minute für die entscheidenden Treffer.

Für den EHC Red Bull München, der bereits in der vergangenen Saison im Viertelfinale an den Adlern gescheitert war, traf lediglich Tobias Rieder in der 8. Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Adler-Chefcoach Dallas Eakins zeigte sich bei MagentaSport begeistert: „Wir haben sehr solide gespielt und einen herausragenden Torhüter gehabt. Das Team hat die Nervenstärke bewiesen, die man in solchen entscheidenden Spielen braucht.“

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Spannender Spielverlauf mit frühem Blitzstart

Der Beginn der Partie gestaltete sich dramatisch: Alexander Ehl sorgte mit seinem frühen Treffer für einen Blitzstart der Adler, der den Heimmannschaft jedoch zunächst keine nachhaltige Sicherheit verlieh. Die Münchner ließen sich von diesem Rückschlag nicht beirren und arbeiteten sich konsequent ins Spiel hinein. Durch Tobias Rieder gelang ihnen der verdiente Ausgleich, und sie entwickelten in der Folgezeit gefährliche Offensivaktionen.

Erst die starke Leistung von Torhüter Franzreb verhinderte weitere Treffer der Gäste. Auch im zweiten Drittel bestimmten zunächst die Münchner das Spielgeschehen, doch die Adler nutzten ihre Chancen effizienter. In Unterzahl erzielten sie durch Nicolas Mattinen die Führung, bevor Matthias Plachta mit seinem Treffer für eine komfortable 3:1-Pausenführung sorgte.

Früher Treffer im Schlussdrittel besiegelt den Sieg

Im entscheidenden Schlussdrittel machte Leon Gawanke bereits nach nur 42 Sekunden Spielzeit alles klar. Mit seinem Treffer zum 4:1 brach der Widerstand des EHC Red Bull München endgültig zusammen. Die Münchner, die in dieser Saison bereits früh aus dem Wettbewerb ausscheiden, konnten trotz kämpferischer Leistung nicht mehr gefährlich werden.

Damit ist die Saison für Antoine Bibeau und den EHC Red Bull München beendet, während die Adler Mannheim sich auf das große Finale vorbereiten können. Ab dem 24. April erwarten sie entweder die Eisbären Berlin oder den Hauptrunden-Ersten Kölner Haie als Finalgegner. Die endgültige Entscheidung über den Finalgegner steht frühestens am kommenden Montag fest.

Dieser Erfolg unterstreicht die kontinuierliche Entwicklung der Adler Mannheim unter Cheftrainer Dallas Eakins und markiert einen wichtigen Schritt in der Vereinsgeschichte. Nach Jahren des Wartens haben sich die Mannheimer ihren Platz im DEL-Finale zurückerobert und wollen nun den nächsten Titelgewinn anstreben.

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