Das von Bundestrainer Julian Nagelsmann favorisierte Teamquartier der deutschen Nationalmannschaft in Winston-Salem, North Carolina, war während der WM 2026 von einem Kakerlaken-Problem betroffen. Wie BILD enthüllt, mussten die Kammerjäger der örtlichen Firma „Bugout“ mehrfach anrücken, um den Befall in den Griff zu bekommen.
Kakerlaken im Graylyn Estate
Die DFB-Elf hatte im Vier-Sterne-Hotel „Graylyn Estate“ Quartier bezogen. Bei schwülwarmen Temperaturen um 35 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit fühlen sich die Insekten besonders wohl. Die Kakerlaken zeigten sich vor allem nach starken Regenfällen, die in Winston-Salem immer wieder auftraten. Die als „Palmetto Bugs“ bekannten Schaben sind in der Region aufgrund des feuchten Klimas weit verbreitet. Sie werden typischerweise 3,8 bis 5 Zentimeter lang, einige Exemplare mit Flügeln erreichen sogar bis zu 7,5 Zentimeter.
Kammerjäger-Einsätze während der WM
Insgesamt kamen die Kammerjäger viermal zum Einsatz – immer dann, wenn der DFB-Tross nicht im Hotel war. So auch am Tag des deutschen Sechzehntelfinales und zuvor, als die Mannschaft beim Gruppenspiel in New Jersey gegen Ecuador (1:2) antrat. Die effektivste Methode gegen die Kakerlaken ist laut Experten die sofortige Beseitigung von Nahrungsquellen und Feuchtigkeit. Sowohl das Hotel als auch der DFB unternahmen alles, um das Problem zu beheben.
Versteckte Kritik am Quartier
Obwohl Nagelsmann das Camp wegen der guten Infrastruktur schätzte, gab es hinter den Kulissen immer wieder versteckte Kritik an der Wahl. Das Hotel war nicht Teil des offiziellen Fifa-Kalenders. Einige Stimmen im DFB hätten ein Quartier in Florida bevorzugt. Unter den Stars herrschte mitunter Langeweile, vielen war es zu eintönig. Einmal spielten die DFB-Stars aus Langeweile sogar „Verstecken“ auf der Hotelanlage.



