Granit Xhaka rechtfertigt umstrittene Jubel-Geste
Der Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft, Granit Xhaka, hat sich nach dem WM-Spiel gegen Bosnien zu seiner provokativen Jubel-Geste geäußert. In einem Interview mit MagentaTV erklärte der Mittelfeldspieler: „Ich brauche die Provokationen. Das gehört zu meinem Spiel.“ Xhaka, der beim 3:1-Sieg der Schweiz einen Treffer erzielte, hatte nach seinem Tor eine obszöne Geste gezeigt, die für viel Aufsehen sorgte.
Kritik an Xhaka
Die Geste des 33-Jährigen wurde von vielen Fans und Experten kritisiert. Einige bezeichneten sie als „toxisch“ und unangebracht. Xhaka selbst sieht dies anders: „Die Kritiker sollen wissen, dass ich mich davon nicht beeinflussen lasse. Ich spiele für mein Team und meine Fans.“ Der ehemalige Arsenal-Spieler betonte, dass er sich durch die negativen Kommentare nur noch mehr motiviert fühle.
Reaktionen auf die Geste
Die Schweizer Medien berichteten ausführlich über Xhakas Verhalten. Während einige die Geste als respektlos empfanden, verteidigten andere den Kapitän. „Er ist ein emotionaler Spieler, der seine Gefühle zeigt. Das macht ihn aus“, sagte ein Teamkollege. Xhaka selbst entschuldigte sich nicht für seine Aktion, sondern stellte klar: „Ich stehe zu dem, was ich getan habe. Es war ein Ausdruck meiner Leidenschaft.“
Blick nach vorne
Trotz der Kontroversen konzentriert sich Xhaka nun auf die kommenden Spiele der WM. Die Schweiz hat gute Chancen, die Gruppenphase zu überstehen. „Wir sind ein starkes Team und werden alles geben, um erfolgreich zu sein“, so der Kapitän. Ob er auch in Zukunft mit provokativen Gesten auf sich aufmerksam machen wird, ließ er offen. Fest steht: Granit Xhaka bleibt sich treu – und das sorgt weiterhin für Gesprächsstoff.



