Vierkampf um die Gladbach-Zehn: Wer hat die besten Karten?
Vierkampf um die Gladbach-Zehn: Wer hat die besten Karten?

Am Sonntag um 12 Uhr auf Trainingsplatz 1 beginnt für Borussia Mönchengladbach die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison. Besonders spannend wird der Kampf um die zentrale Zehner-Position, um den sich gleich vier Spieler bewerben: Giovanni Reyna (23), Shuto Machino (26), Kevin Stöger (32) und Florian Neuhaus (29). Alle vier wollen den Platz im kreativen Zentrum der Fohlen-Elf für sich beanspruchen.

Giovanni Reyna: Der teure Hoffnungsträger mit WM-Moment

Giovanni Reyna wurde von Ex-Manager Roland Virkus (59) mit hohen Erwartungen nach Gladbach geholt – erfüllen konnte der Ex-Dortmunder diese bisher jedoch nicht. Bei der WM in diesem Jahr zeigte Reyna jedoch mit einem Außenrist-Treffer im ersten Spiel der USA gegen Paraguay (4:1) eine Kostprobe seines Könnens. Trainer Eugen Polanski (40) hofft, dass Reyna diese Form auch in der Liga konstant abrufen kann. Der 23-Jährige muss nun über die gesamte Saison hinweg beweisen, dass er der Unterschiedsspieler sein kann, den die Borussia braucht.

Shuto Machino: Der stille Kämpfer aus Japan

Auch Shuto Machino konnte bisher im Fohlen-Trikot nicht überzeugen. Bei der WM kam er nur zu einem Kurzeinsatz beim Ausscheiden Japans gegen Brasilien (1:2). Dennoch genießt der hängende Stürmer das Vertrauen von Trainer Polanski, der seine besten Leistungen in Kiel auf der Zehn gesehen hat. Machino wird seine Chance bekommen, sich im Vierkampf zu beweisen.

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Kevin Stöger: Erfahrung und Spätform

Kevin Stöger steigerte sich zum Ende der vergangenen Saison und erkämpfte sich seine Einsätze. Der Österreicher feiert im August seinen 33. Geburtstag, doch Alter schützt vor Leistung nicht. Es ist völlig offen, ob Polanski weiterhin auf den laufstarken Mittelfeldspieler setzt oder jüngeren Kräften den Vorzug gibt.

Florian Neuhaus: Der Topverdiener mit Vertragserfüllungs-Willen

Florian Neuhaus ist der Topverdiener bei Gladbach und möchte seinen Vertrag bis 2027 unbedingt erfüllen. Die Bosse hätten ihn gerne von der Gehaltsliste gestrichen, doch Neuhaus kämpft um seinen Stammplatz. Laut BILD mag Polanski die Spielweise von Neuhaus grundsätzlich, weshalb der 29-Jährige im Vierkampf um die Zehn ein gewichtiges Wort mitreden wird.

Der Konkurrenzkampf verspricht Spannung: Jeder der vier Spieler bringt unterschiedliche Stärken mit. Reyna setzt auf Kreativität und Tempo, Machino auf Beweglichkeit und Abschlussstärke, Stöger auf Erfahrung und Laufbereitschaft, Neuhaus auf Spielintelligenz und Passsicherheit. Wer sich letztlich durchsetzt, wird die offensive Ausrichtung der Fohlen maßgeblich prägen.

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