Tabea Kemme kritisiert fehlende Vielfalt im DFB
Magenta-TV-Expertin Tabea Kemme hat deutliche Forderungen an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) gerichtet. In einer aktuellen Stellungnahme betonte sie: „Wir müssen uns diverser aufstellen!“ Damit spricht sie die mangelnde Repräsentation verschiedener Gruppen in den Führungsgremien des Verbandes an.
Strukturelle Veränderungen gefordert
Kemme, die als ehemalige Nationalspielerin und heutige TV-Expertin den deutschen Fußball genau kennt, sieht dringenden Handlungsbedarf. „Es reicht nicht, nur über Diversität zu reden. Wir brauchen konkrete Maßnahmen, um Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund und andere unterrepräsentierte Gruppen in Entscheidungspositionen zu bringen“, so Kemme weiter.
Die Forderung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der DFB ohnehin mit internen Umstrukturierungen beschäftigt ist. Kritiker werfen dem Verband seit Jahren vor, zu wenig für Vielfalt zu tun. Laut einer Studie des Fußballforschungsinstituts CIES sind nur 12 Prozent der Führungspositionen in deutschen Fußballverbänden mit Frauen besetzt.
Reaktionen aus dem DFB
Der DFB hat auf die Forderungen von Kemme bislang nicht offiziell reagiert. Insider berichten jedoch, dass das Thema Diversität auf der Agenda der nächsten Präsidiumssitzung stehe. „Wir nehmen die Kritik ernst und werden uns intensiv damit auseinandersetzen“, hieß es aus Kreisen des Verbandes.
Kemme selbst bleibt optimistisch: „Ich bin überzeugt, dass der DFB den Wandel schaffen kann. Es braucht nur den Willen und die richtigen Impulse von außen.“



