Neues Trainerteam, alte Probleme: Polanski startet mit Riesenbaustellen
Eugen Polanski (40) und seine neuen Assistenten haben bei Borussia Mönchengladbach gleich mehrere gewaltige Herausforderungen zu bewältigen. Die Zahlen der vergangenen Saison sind alarmierend und zeigen, wo der neue Chefcoach ansetzen muss.
Die alarmierenden Zahlen der Vorsaison
Die Defensive war eine der schwächsten der Liga: 68 Gegentore in 34 Spielen – nur drei Teams kassierten mehr. Auch die Offensive hinkte hinterher: Mit nur 42 eigenen Treffern lag Gladbach im unteren Drittel. Hinzu kommen 14 Niederlagen, die zweitmeisten im Verein seit zehn Jahren.
Welche Mega-Baustellen Polanski beseitigen muss
Die größte Baustelle ist die Abwehr. Polanski muss die Abstimmung in der Viererkette verbessern und die vielen individuellen Fehler abstellen. Auch die Chancenverwertung ist ein Problem: Gladbach hatte die fünftmeisten Schüsse, aber die drittschlechteste Torquote. Zudem fehlt es an Konstanz – die Mannschaft wechselte zwischen starken und schwachen Leistungen.
Wie das neue Trainerteam die Probleme lösen will
Polanski setzt auf intensives Training und eine klare taktische Vorgabe. Er will die Defensive kompakter machen und schnelle Umschaltmomente forcieren. Die neuen Assistenten bringen frische Impulse, vor allem im Bereich Athletik und Spielanalyse. Der 40-Jährige betont: „Wir müssen die Basisarbeit leisten und jeden Spieler fordern. Nur so können wir die Negativserie durchbrechen.“
Ob Polanski die Wende schafft, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Die Fans hoffen auf eine Trendwende – die Erwartungen sind hoch.



