Williams-Schwestern kehren nach Wimbledon zurück
Serena Williams ist wieder auf der großen Tennisbühne angekommen. Nun wird sie gemeinsam mit ihrer Schwester Venus in Wimbledon antreten. Spekulationen über einen Start im Einzel halten an, eine Wildcard ist noch nicht vergeben.
Serena Williams kehrt nach vier Jahren auf den Rasen von Wimbledon zurück, das vom 29. Juni bis 12. Juli stattfindet. Wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten, erhält die Tennisikone zusammen mit ihrer Schwester Venus eine Wildcard im Doppel. Zuletzt war Serena Williams 2022 an der Church Road angetreten, wenige Monate später beendete die 23-malige Grand-Slam-Gewinnerin bei den US Open ihre Karriere.
An der Seite von Venus bestreitet die 44-Jährige nun ihr drittes Event seit ihrem überraschenden Comeback. In der vergangenen Woche hatte die siebenmalige Wimbledon-Siegerin im Londoner Queen's Club an der Seite der Kanadierin Victoria Mboko nach 1376 Tagen wieder ein Match bestritten und gleich gewonnen. Derzeit tritt Williams mit ihrer tschechischen Doppelpartnerin Karolina Muchova in Berlin an.
Die beiden Williams-Schwestern feierten bislang 14 gemeinsame Triumphe im Doppel bei Grand Slams. Ihren bislang letzten von sechs Siegen beim Rasenklassiker Wimbledon holten sie vor zehn Jahren. 2000 und 2002 hatten Serena und Venus im Doppel eine Wildcard erhalten und dann den Titel gewonnen. Ihre Schwester, die am Mittwoch 46 Jahre alt wird, ist sporadisch noch auf der WTA-Tour aktiv.
Noch eine Wildcard zu vergeben
Bei den Wildcards im Einzel wird Serena Williams nicht aufgeführt, ein Platz ist aber noch zu vergeben. 2022 war sie in der ersten Runde an der Französin Harmony Tan gescheitert. Sicher dabei ist die polnische French-Open-Finalistin Maja Chwalinska, die in Paris als Qualifikantin einen sensationellen Siegeszug hingelegt und erst im Finale gegen die Russin Mirra Andrejewa verloren hatte.
Bei den Männern erhält der dreimalige Grand-Slam-Champion und zweimalige Wimbledon-Viertelfinalist Stan Wawrinka aus der Schweiz eine Wildcard. Im Doppel geht ein Platz an den Australier Nick Kyrgios und den Kasachen Alexander Bublik. Kyrgios hatte vergangene Woche in Stuttgart nach langer Verletzungskrise sein Comeback gegeben.



