NBA-Star Wembanyama erleidet Gehirnerschütterung nach Sturz im Playoff-Spiel
Die San Antonio Spurs haben in den NBA-Playoffs nicht nur eine unerwartete Niederlage einstecken müssen, sondern auch den schwerwiegenden Ausfall ihres Topstars Victor Wembanyama zu verkraften. Im zweiten Spiel der Serie gegen die Portland Trail Blazers verletzte sich der französische Ausnahmespieler schwer und musste das Spiel vorzeitig beenden.
Dramatischer Sturz im zweiten Viertel
Nach einem Foulspiel von Portlands Jrue Holiday prallte Wembanyama im zweiten Viertel mit voller Wucht und dem Gesicht voran auf den Boden auf. Die medizinische Untersuchung ergab anschließend eine Gehirnerschütterung, die den 22-Jährigen voraussichtlich für die kommenden Spiele der Playoff-Serie außer Gefecht setzen wird. Dieser Ausfall trifft die Spurs besonders hart, da Wembanyama erst kurz vor dem Spiel seine Auszeichnung als bester Defensivspieler der regulären Saison erhalten hatte.
Spurs verspielen komfortable Führung ohne ihren Star
Trotz des frühen Ausfalls ihres Schlüsselspielers lagen die San Antonio Spurs lange Zeit deutlich in Führung und schienen auf dem Weg zu einem sicheren Heimsieg zu sein. Noch zu Beginn des letzten Viertels führten die Texaner mit einem komfortablen Vorsprung von 14 Punkten. Doch dann brach die Offensive der Spurs ein, während die Trail Blazers mit einer starken Aufholjagd das Spiel komplett drehten.
Herausragender Leistungsträger der Gäste war Scoot Henderson, der mit 31 Punkten maßgeblich zum 106:103-Erfolg seiner Mannschaft beitrug. Damit steht es in der Best-of-Seven-Serie nun ausgeglichen mit 1:1 Siegen für jede Mannschaft.
Weitere Playoff-Enttäuschung für die Boston Celtics
Parallel zu den Geschehnissen in San Antonio mussten auch die Boston Celtics in ihrem zweiten Heimspiel eine enttäuschende Niederlage hinnehmen. Gegen die Philadelphia 76ers unterlagen die Celtics mit 97:111 und glichen damit ebenfalls die Serie aus. Ein Hauptgrund für die Niederlage war die ausgesprochen schwache Dreierquote der Celtics, die nur 26 Prozent ihrer Distanzwürfe trafen.
Selbst 36 Punkte von Jaylen Brown reichten nicht aus, um die offensiven Probleme der Mannschaft zu kompensieren. Die Serie zwischen Celtics und 76ers steht nun ebenfalls bei 1:1, während alle Augen auf den Gesundheitszustand von Victor Wembanyama gerichtet sind, dessen Ausfall die Playoff-Landschaft in der NBA deutlich verändern könnte.



