Linda Noskova hat das Finale der Berlin Tennis Open nach massiven Wetterkapriolen gewonnen. Nach mehrstündiger Verspätung besiegte die 21-jährige Tschechin die US-Amerikanerin Jessica Pegula mit 6:4, 4:6, 6:2. Für Noskova war es in ihrem siebten Finale auf der WTA-Tour der zweite Sieg; ihren Premierenerfolg hatte sie 2024 im mexikanischen Monterrey gefeiert. In der neuen Weltrangliste wird Noskova am Montag als Zehnte erstmals unter den Top 10 geführt werden.
Ein Finale unter dem Einfluss der Naturgewalten
Das Match in Berlin sollte ursprünglich am frühen Nachmittag starten, doch ein starkes Gewitter zog über den Grunewald. „Die starken Wassermassen haben Teile der Infrastruktur auf dem Gelände beschädigt“, hieß es in einer Stellungnahme bei Instagram. „Trotz eines intensiven Austauschs mit dem Deutschen Wetterdienst trat das Unwetter in dieser Intensität überraschend ein.“ Die Organisatoren baten die Fans zudem, aus Sicherheitsgründen zunächst nicht anzureisen.
Pegula verpasst dritten Saisonsieg
Die 32 Jahre alte Pegula, die im Halbfinale die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka in einem kuriosen Match 6:2, 6:7 (4:7), 6:0 besiegt hatte, verpasste ihren dritten Turniererfolg in ihrer starken Saison. Die einzige deutsche Starterin im Hauptfeld, Eva Lys, war bereits im Achtelfinale gegen die Ukrainerin Elina Switolina ausgeschieden.



