NBA gibt MVP-Finalisten für die Saison 2025/26 bekannt
Das spannende Rennen um den wertvollsten Spieler der NBA-Saison 2025/26 nähert sich seinem entscheidenden Höhepunkt. Die Liga hat am Sonntag offiziell die drei Finalisten für den begehrten MVP-Award präsentiert. In diesem internationalen Kräftemessen stehen sich Victor Wembanyama aus Frankreich, Shai Gilgeous-Alexander aus Kanada und Nikola Jokic aus Serbien gegenüber.
Die beeindruckenden Statistiken der Kandidaten
Shai Gilgeous-Alexander, der bereits in der vergangenen Saison als MVP ausgezeichnet wurde, legte erneut überzeugende Zahlen vor. Der kanadische Guard erzielte im Schnitt 31,1 Punkte und 6,6 Assists pro Spiel bei einer herausragenden Trefferquote von 55 Prozent aus dem Feld.
Victor Wembanyama beeindruckte trotz einer durchschnittlichen Einsatzzeit von nur 29,2 Minuten pro Partie mit 25 Punkten und 11,5 Rebounds. Der französische Center gilt als eines der größten Talente der Liga.
Nikola Jokic brillierte mit einem nahezu perfekten Dreifach-Durchschnitt von 27,7 Punkten, 12,9 Rebounds und 10,7 Assists pro Spiel. Der serbische Center schrieb damit NBA-Geschichte, indem er als erster Spieler überhaupt die Liga gleichzeitig in Assists und Rebounds pro Spiel anführte.
Weitere spannende Award-Entscheidungen stehen bevor
Victor Wembanyama hat nicht nur Chancen auf den MVP-Titel, sondern gilt auch als Favorit für die Auszeichnung als Defensive Player of the Year. Der Franzose führte die NBA erneut in Blocks pro Spiel an. Weitere Nominierte in dieser Kategorie sind Chet Holmgren von den Oklahoma City Thunder und Ausar Thompson von den Detroit Pistons, der die Liga in Steals anführte.
Shai Gilgeous-Alexander steht zudem im Rennen um den Clutch Player of the Year Award. Gemeinsam mit Anthony Edwards von den Minnesota Timberwolves und Jamal Murray von den Denver Nuggets kämpft er um diese Auszeichnung. Clutch-Points werden dabei als Punkte in den letzten fünf Minuten bei maximal fünf Punkten Differenz definiert.
Besondere Regelungen und weitere Nominierungen
Interessant ist, dass Anthony Edwards zwar die erforderliche Marke von 65 Spielen verpasste, aber dennoch von den Trainern nominiert wurde. Auch Luka Doncic, der mit 33,5 Punkten pro Partie bester Scorer der regulären Saison wurde, und Cade Cunningham unterschritten diese Grenze. Nach Einspruch unter der sogenannten "extraordinary circumstances"-Klausel kamen sie jedoch auf die Wahlzettel für andere Auszeichnungen.
Im Rookie-of-the-Year-Rennen stehen Cooper Flagg von den Dallas Mavericks, Kon Knueppel von den Charlotte Hornets und VJ Edgecombe von den Philadelphia 76ers zur Auswahl. Beobachter erwarten ein besonders enges Duell zwischen Knueppel und Flagg um die meisten First-Place-Stimmen.
Für die Auszeichnung als Coach of the Year wurden J.B. Bickerstaff von den Detroit Pistons, Mitch Johnson von den San Antonio Spurs und Joe Mazzulla von den Boston Celtics nominiert. Die Gewinner aller Awards werden ab dieser Woche schrittweise bekanntgegeben.
Die NBA-Saison 2025/26 hat damit nicht nur auf dem Spielfeld für Furore gesorgt, sondern verspricht auch bei den jährlichen Auszeichnungen spannende Entscheidungen und möglicherweise historische Momente.



