Basketball-WM der Frauen: Besonderes Duell für Männer-Bundestrainer Alex Mumbrú
Die deutschen Basketballerinnen starten bei der Heim-Weltmeisterschaft in Berlin mit einem besonderen Duell gegen Spanien. Kaum jemand kennt den WM-Auftaktgegner besser als Alex Mumbrú, der als Nationaltrainer der deutschen Männer im vergangenen Jahr den EM-Titel gewann und selbst aus Spanien stammt.
Auslosung sorgt für Schmunzeln beim Männer-Coach
Bei der Auslosung der Vorrundengruppen für die Frauen-Weltmeisterschaft, die vom 4. bis 13. September in Berlin stattfindet, wurde Spanien als erster Gegner Deutschlands gezogen. Sofort richteten sich viele Blicke auf Mumbrú, der sich ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. „Spanien hat eine sehr gute Mannschaft, das wird nicht einfach“, kommentierte der 46-Jährige die Paarung. „Aber auch Deutschland hat viele gute Spielerinnen. Ich bin gespannt.“
Neben Spanien treffen die deutschen Basketballerinnen in der Gruppe A auch auf Japan und Mali. Mumbrú wird die Spiele im September in Berlin verfolgen, da bei den Männern in diesem Spätsommer kein großes Turnier ansteht.
Welches Herz schlägt höher? Mumbrús Antwort mit einem Lächeln
Die Frage, welches Herz in seiner Brust beim Duell Deutschland gegen Spanien am 4. September höher schlagen wird, beantwortete Mumbrú mit einem Lächeln: „Das deutsche“. Dennoch macht die besondere Konstellation das Spiel für ihn zu einem emotionalen Ereignis. Als spanischer Trainer, der die deutschen Männer zum EM-Erfolg führte, steht er nun zwischen zwei Nationen, die ihm am Herzen liegen.
Die Frauen-WM in Berlin verspricht spannende Begegnungen, und mit Mumbrús Expertise im Hintergrund wird das Auftaktspiel gegen Spanien besonders aufmerksam verfolgt werden. Die deutschen Spielerinnen können auf seine Unterstützung zählen, auch wenn er offiziell nicht direkt involviert ist.



