Alba Berlin plant Mega-Campus mit 20.000er Arena für NBA Europe Ambitionen
Alba Berlin: Mega-Campus mit 20.000er Arena für NBA Europe

Alba Berlin plant visionären Sportcampus mit Mega-Arena

Mit ehrgeizigen Plänen für die Zukunft positioniert sich Basketball-Bundesligist Alba Berlin als ernsthafter Kandidat für die geplante NBA Europe. Im Zentrum der Vision steht ein umfassender Sportcampus im Südosten Berlins, der eine moderne Multifunktionsarena für bis zu 20.000 Besucher umfassen soll. Neben sportlichen Großveranstaltungen sind dort auch Konzerte und Konferenzen vorgesehen, wie Manager Marco Baldi und Finanzdirektor Daniel Endres im Sportausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses darlegten.

Standort im Technologiepark Adlershof

Der geplante Zukunftscampus soll auf dem Gelände des Technologieparks Adlershof zwischen den S-Bahnstationen Adlershof und Johannisthal entstehen. Das Areal befindet sich in Landesbesitz, was die Umsetzung des Projekts erleichtern könnte. „Es stehen Gespräche mit dem Land Berlin an, wie das Grundstück so genutzt werden kann, dass dort gebaut werden kann“, erläuterte Finanzdirektor Daniel Endres die aktuellen Entwicklungen. Die verkehrsgünstige Lage und die vorhandene Infrastruktur machen den Standort besonders attraktiv für ein Projekt dieser Größenordnung.

Umfassende Campus-Struktur geplant

Neben der zentralen Arena sind auf dem Campus weitere Einrichtungen vorgesehen:

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  • Eine Kindertagesstätte für Familien der Mitarbeiter und Spieler
  • Eine spezialisierte Basketball-Sportschule für talentierten Nachwuchs
  • Ein modernes Leistungszentrum für professionelles Training
  • Verwaltungsgebäude und Serviceeinrichtungen

„Wir wollen das Projekt maximal vorantreiben, sodass es Realität wird“, betonte Endres mit Nachdruck. Bereits im Vorjahr wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um die Umsetzbarkeit detailliert zu prüfen.

Politische Unterstützung aus Berlin

Die ambitionierten Pläne finden Rückhalt in der Berliner Politik. Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) äußerte sich positiv: „Die NBA braucht einen Standort in der Sporthauptstadt Berlin – und Alba hat endlich eine Heimstätte für den Profisport und die Nachwuchsförderung.“ Diese Unterstützung auf Landesebene könnte den Weg für die Realisierung des Projekts ebnen und zeigt die Bedeutung, die dem Vorhaben beigemessen wird.

NBA Europe als strategisches Ziel

Die nordamerikanische Profiliga NBA plant, im Oktober 2027 einen europäischen Ableger zu starten, für den zwölf feste Startplätze vergeben werden sollen. Alba Berlin gilt als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für eine dieser begehrten Lizenzen. „Wenn wir ins Rennen gehen können mit einer Aussicht auf eine Arena und einen Campus, der unsere ganzen Qualitäten und Möglichkeiten auf den höchsten Stand bringt, dann hilft es auf jeden Fall auch bei der Bewerbung für die Lizenz“, erklärte Manager Marco Baldi die strategische Bedeutung des Projekts.

Finanzierung und Zeitplan

Die Finanzierung des ambitionierten Vorhabens soll durch ein amerikanisches Bankenkonsortium mitgetragen werden. „Wir werden da schon mit einem dreistelligen Millionenbetrag rechnen müssen“, gab Endres einen Einblick in die finanziellen Dimensionen. Im optimalen Verlauf könnte bereits zur Saison 2031/2032 in der neuen Halle gespielt werden, was einen straffen Zeitplan voraussetzt.

Hintergrund: Aktuelle Spielstätte

Derzeit trägt Alba Berlin die meisten Heimspiele in der Uber Arena am Ostbahnhof aus, die der Anschutz Entertainment Group gehört. Hohe Mietkosten und wiederkehrende Terminprobleme haben den Verein jedoch schon länger auf die Suche nach einer alternativen Spielstätte gebracht. Der geplante eigene Campus würde nicht nur diese Probleme lösen, sondern dem Verein auch mehr Unabhängigkeit und Gestaltungsspielraum bieten.

Mit diesem visionären Projekt positioniert sich Alba Berlin nicht nur als sportlicher Akteur, sondern auch als wichtiger Player in der Berliner Stadtentwicklung. Der geplante Campus könnte zu einem neuen Zentrum für Basketball in Deutschland werden und die Attraktivität der Hauptstadt als Sportmetropole weiter stärken.

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