Buckelwal vor Poel: Sender angebracht und Makrelenfütterung geplant
Buckelwal vor Poel: Sender und Fütterung geplant

Buckelwal vor Poel: Sender angebracht und spezielle Fütterung geplant

Die Rettungsaktion für den gestrandeten Buckelwal vor der Ostsee-Insel Poel nimmt neue Dimensionen an. Ein Sender wurde am Tier befestigt, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) in Kirchdorf mitteilte. Der Minister betonte: „Wir kämpfen um dieses Tier.“ Allerdings handle es sich um einen kranken Patienten, dessen Rücken frei liegt und der Sonne ausgesetzt ist.

Details zum Sender noch unklar

Backhaus räumte ein, dass noch nicht alle Informationen vorliegen. Wer den Sender angebracht hat und wie genau er befestigt wurde, ist bisher unbekannt. Diese Details müsse die private Initiative, die für den Bergungs- und Rettungsversuch verantwortlich ist, erst noch erläutern. Der Minister hatte das Tier in der Nacht von einem Boot aus beobachtet und versicherte: „Wir begleiten ihn.“

Makrelenfütterung als nächster Schritt

Im Laufe des Abends ist eine sogenannte „Animationsfütterung“ mit 2,5 Kilogramm Makrele geplant. Backhaus wies darauf hin, dass ein Wal normalerweise etwa eine Tonne Nahrung pro Tag zu sich nimmt. Diese Maßnahme soll dem geschwächten Tier helfen, obwohl der Wal den Umständen entsprechend schwimmfähig ist. Allerdings wurde beobachtet, dass er relativ kurzatmig ist, was auch in der Nacht auffiel.

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Die private Hilfsaktion setzt ihre Bemühungen fort, während die genaue Befestigung des Senders und weitere Rettungspläne noch ausstehen. Die Situation bleibt kritisch, doch die Beteiligten geben nicht auf.

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