Buckelwal Timmy erneut gestrandet: Rettungsplan B gescheitert - Helfer kehren zu ursprünglicher Strategie zurück
Wal Timmy wieder fest: Rettungsplan B gescheitert

Buckelwal Timmy erneut in Not: Rettungsplan B scheitert in der Bucht von Poel

Der Kampf um das Leben des gestrandeten Buckelwals Timmy nimmt eine neue Wendung. Nachdem sich das zwölf Meter lange Tier am Montagmorgen zunächst selbst befreien konnte, schwamm es kurz darauf erneut fest. Die Rettungsinitiative in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) musste ihren Notfallplan B verwerfen und kehrt nun zur ursprünglichen Strategie zurück.

Spontane Befreiung gibt Hoffnung

Aus dem Kreis der Helfer wird die kurze Selbstbefreiung Timmys als positives Signal gewertet. Der spontane Ausflug zeige, dass der Wal noch schwimmfähig sei und nicht zum Sterben gekommen wäre, so die Einschätzung der Experten. Diese Erkenntnis bestärkte die Retter in ihrer Entscheidung, den Wal mit allen verfügbaren Mitteln zu retten.

Am Montagmittag fiel daher der Beschluss, Timmy erneut in einem speziellen Netz zwischen Pontons zu bergen und in die Nordsee zu transportieren. Die Rettungskräfte setzen damit wieder auf den ursprünglichen Plan, nachdem der Versuch, den Wal mit Booten aus der Bucht von Poel zu lenken, gescheitert war.

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Der ursprüngliche Rettungsplan im Detail

Die geplante Rettungsaktion ist technisch anspruchsvoll und erfordert präzises Vorgehen:

  • Eine Pontonplattform mit Bagger wird zur aktuellen Position des Wals gebracht
  • Taucher ziehen mit Spüllanzen spezielle Leinen unter dem Tier hindurch
  • An diesen Leinen wird eine stabile Plane unter den Wal gezogen
  • Mit Hilfe von Luftkissen soll Timmy angehoben werden
  • Der Wal kommt dann in ein spezielles Sicherheitsnetz

Diese Konstruktion wird zwischen zwei Pontons befestigt und soll dann durch die Ostsee in die Nordsee gezogen werden. Für diesen Transport steht der Schlepper Robin Hood bereit, der sich bereits in der Nähe des Bucht-Eingangs befindet.

Erste Versuche und Herausforderungen

Bereits am Sonntag hatten die Rettungskräfte mit den Vorbereitungen begonnen. Es musste zunächst eine Fahrrinne gebaggert werden, um die Pontonplattform in Position zu bringen. Diese Arbeiten zogen sich über den gesamten Tag hin, und bei Einbruch der Dunkelheit fehlten noch einige Meter bis zum Wal.

Die schwierigen Bedingungen in der Bucht von Poel stellen die Helfer vor große Herausforderungen. Die Gezeiten, die Wassertiefe und die Beschaffenheit des Meeresbodens erfordern sorgfältige Planung und Geduld. Dennoch zeigen sich die Retter entschlossen, das Leben des beeindruckenden Meeressäugers zu retten.

Die Augen der Region und darüber hinaus sind auf Wismar gerichtet, wo Mensch und Technik gemeinsam gegen die Zeit kämpfen, um Buckelwal Timmy zurück in seinen natürlichen Lebensraum zu bringen.

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