Neuer Radiosender startet: „Schlager Radio“ wird zur neuen Stimme in Mecklenburg-Vorpommern
„Schlager Radio“ startet als neue Stimme in Mecklenburg-Vorpommern

Neuer Radiosender erobert die Ätherwellen in Mecklenburg-Vorpommern

Ab Mittwoch, dem 1. April, ist in ganz Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Radiosender zu empfangen. „Schlager Radio“ startet als Vollprogramm und sendet 24 Stunden täglich für die Menschen im Nordosten Deutschlands. Geschäftsführer Oliver Dunk gab im Interview Einblicke in das Konzept des Senders, der sich als neue Stimme des deutschen Schlagers in der Region positioniert.

Vollprogramm mit regionalem Fokus und Unterhaltungsgarantie

Das Programm von „Schlager Radio“ umfasst neben der Musik auch regelmäßige Nachrichten zu jeder halben und vollen Stunde. Diese berichten aus der Region, aus Deutschland und der Welt. „Da, wo irgendetwas los ist, sind wir mit dabei“, betont Dunk. Ergänzt wird das Angebot durch ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit Spielen und interaktiven Elementen.

Mit insgesamt 40 Mitarbeitern gestaltet der Sender sein Programm, das in erster Linie als Unterhaltungsangebot für Mecklenburg-Vorpommern konzipiert ist. „Wir bringen die Musik, die man bei der Arbeit hören kann, oder beim Entspannen im Garten – und wir bieten die ‚Gute-Laune-Garantie‘“, erklärt der Geschäftsführer.

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Musikauswahl: Von Klassikern bis zu ostdeutschen Gruppen

Die Musikpalette von „Schlager Radio“ umfasst alles, was im Schlager Rang und Namen hat. Dazu gehören legendäre Künstler wie Udo Jürgens, Helene Fischer und Roland Kaiser. Besonderes Augenmerk liegt jedoch auch auf ostdeutschen Gruppen wie Karat, Electra oder dem Werk von Holger Biege.

„Wir spielen Schlagermusik für Leute, die voll im Leben stehen, die Familie haben und ein großes Verlangen nach schöner Musik, bei der man mitsingen kann“, so Dunk. Der Sender versteht sich explizit als neue Stimme des deutschen Schlagers in Mecklenburg-Vorpommern und will damit eine Lücke im regionalen Radiomarkt schließen.

Warum Mecklenburg-Vorpommern als Standort?

Die Entscheidung, den Sender in Mecklenburg-Vorpommern zu etablieren, basiert auf Untersuchungen, die eine besonders hohe Affinität der Bevölkerung zu Schlagermusik in dieser Region belegen. „Nirgendwo in Deutschland ist die Affinität zu Schlager so groß, wie zwischen Stettiner Haff und Lübecker Bucht“, erklärt Dunk.

Hintergrund ist auch die Reaktion auf die Programmänderung des Norddeutschen Rundfunks vor zehn Jahren, als der Schlager aus dem Programm von NDR1 gestrichen wurde. Damals beteiligten sich mehrere tausend Menschen an Unterschriftensammlungen dagegen. „Schlager Radio“ startete daraufhin mit kleinen, lokalen Frequenzen in Rostock und Stralsund und expandiert nun auf UKW in das gesamte Bundesland.

Finanzierung und Live-Erlebnisse

Als privater Radioveranstalter erhält „Schlager Radio“ kein Geld aus dem Rundfunkbeitrag und muss sich selbst finanzieren. „Das unterscheidet uns zum Beispiel vom NDR: Wir müssen unser Geld selbst verdienen“, so Dunk. Aus diesem Grund sendet der Sender zweimal pro Stunde „Einkaufstipps“ direkt vor den Nachrichten.

Neben dem Radioprogramm plant „Schlager Radio“ auch Live-Veranstaltungen. Zum Sendestart findet eine Veranstaltung in Rostock-Warnemünde statt. Im Laufe des Jahres werden weitere Events folgen, darunter die Begleitung der Abschiedstournee von Howard Carpendale, der in diesem Jahr noch in Schwerin und auf der Insel Rügen auftreten wird.

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