Private Rettungsaktion für gestrandeten Buckelwal vor Poel intensiviert sich
Die private Hilfsaktion für den vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwal wird mit Nachdruck fortgesetzt. Nach Angaben von Umweltminister Till Backhaus (SPD) soll dabei großes Spül- und Sauggerät eingesetzt werden, um den rund zwölf Meter langen Meeressäuger zu entlasten. Der Wal befindet sich in der Kirchsee-Bucht, wo fallende Wasserstände die Rettungsbemühungen erschweren.
Nahrungsangebot und kritischer Zustand des Wals
Parallel zu den technischen Maßnahmen wird dem Buckelwal auch Nahrung angeboten, um seine Vitalität zu unterstützen. Hering und Shrimps stehen auf dem Speiseplan, wie Backhaus nach einer Lagebesprechung im Hafen von Kirchdorf mitteilte. Der Minister betonte, dass der Wal trotz seines kritischen Zustands vital sei und eine realistische Überlebenschance habe. Live-Bilder zeigen bereits die laufenden Aktivitäten am Strandungsort.
Strukturierte Koordination der Rettungsmaßnahmen
Um eine effiziente Koordination zu gewährleisten, finden täglich drei Lagebesprechungen statt – um 9.00, 15.00 und 19.00 Uhr. Diese regelmäßigen Abstimmungen sollen sicherstellen, dass alle Hilfsmaßnahmen optimal aufeinander abgestimmt sind. Die private Initiative, die die Rettung leitet, setzt ihre Arbeiten unvermindert fort, wobei der Fokus auf der Entlastung des Wals durch das Spül- und Sauggerät liegt.
Der Rücken des gestrandeten Buckelwals liegt frei und ist der Sonne ausgesetzt, was zusätzliche Herausforderungen für das Tier mit sich bringt. Die Rettungskräfte arbeiten unter Hochdruck, um den Wal vor weiteren Schäden zu bewahren und ihm eine Rückkehr ins Meer zu ermöglichen. Die Situation bleibt angespannt, doch die Hoffnung auf eine erfolgreiche Rettung ist weiterhin vorhanden.



