Erste Ostereiersuche der Märchenstraße in MV: Hunderte Teilnehmer und viele Preise
Ostereiersuche der Märchenstraße in MV mit vielen Preisen

Erste Ostereiersuche der Märchenstraße begeistert Mecklenburg-Vorpommern

Die erste Ostereiersuche der Sagen- und Märchenstraße hat in Mecklenburg-Vorpommern für viel Abwechslung und Freude an den Osterfeiertagen gesorgt. Hunderte Kinder und Erwachsene beteiligten sich an der innovativen Aktion, bei der bunte Eier mit QR-Codes und dem Logo der Märchen- und Sagenstraße in verschiedenen Orten des Landes versteckt waren. Besonders in Nordwestmecklenburg sorgten die Initiatoren für ein unterhaltsames Ostererlebnis mit zahlreichen Gewinnmöglichkeiten.

Glückseier und zusätzliche Preise für aufmerksame Finder

In Gemeinden wie Lützow, Badow, Söhring, Gadebusch, Meetzen und Rosenow waren die einzigartigen Eier versteckt. Wer ein Ei fand, musste den Fundort an Wolfgang Woitag, den Vorsitzenden der Märchen- und Sagenstraße, melden. Nur er wusste, welche Eier als sogenannte Glückseier zusätzliche Preise von lokalen Sponsoren brachten. Doch auch ohne Glücksei ging niemand leer aus, denn auf jedem Ei befand sich eine Ostergeschichte, die per QR-Code mit dem Smartphone angehört werden konnte.

Ein besonderer Fund gelang Ella und Oskar Herzog am Hexenhaus in Veelböken, wo sie eines der sagenhaften Eier entdeckten. Die Aktion förderte nicht nur die Freude am Suchen, sondern auch das Entdecken regionaler Geschichten und Märchen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Organisatorische Herausforderungen und kreative Lösungen

Die Ostereiersuche brachte auch einige organisatorische Besonderheiten mit sich. Einige Spaziergänger ließen gefundene Eier bewusst liegen oder hängen, damit weitere Personen sie finden konnten. Dies führte dazu, dass mehrere Finder dasselbe Ei meldeten, was die Preisverlosung erschwerte, da die Eier eigentlich abgenommen werden sollten.

In den Gemeinden Schildetal und Lützow gestalteten die Organisatoren die Aktion einfacher: Hier erhielten alle Finder einen kleinen Preis, der bereits am Ostermontag ausgehändigt wurde. In Schildetal waren zehn Eier in den Ortsteilen Renzow, Badow und Söhring versteckt, und alle Finder bekamen ihre Preise direkt überreicht.

Bürgermeister übernehmen persönliche Preisübergaben

In Lützow gestaltete sich die Preisverleihung unerwartet: Trotz Terminmitteilung per E-Mail erschien kein einziger Finder zur Veranstaltung. Bürgermeister Tino Waldraff erklärte: „Einer war noch im Urlaub, der nächste fuhr in den Urlaub und so weiter.“ Nun plant er, die Preise in den kommenden Tagen persönlich zu überbringen.

Ähnlich kreative Lösungen fanden sich in anderen Gemeinden: In Gadebusch können Gewinner ihre Preise zu den normalen Öffnungszeiten in der Museumsanlage abholen, in Rehna ist die Klosterinformation Anlaufstelle, und in der Gemeinde Gottesgabe übernimmt Bürgermeisterin Christina Schmeichel die Preisausgabe. Diese persönlichen Kontakte zwischen Gemeindevertretern und Bürgern unterstreichen den charmant-lokalen Charakter der gesamten Aktion.

Die erste Ostereiersuche der Sagen- und Märchenstraße hat damit nicht nur für spaßige Osterfeiertage gesorgt, sondern auch gezeigt, wie digitale Elemente wie QR-Codes mit traditionellen Bräuchen verbunden werden können. Die positive Resonanz lässt auf eine Wiederholung der Aktion in den kommenden Jahren hoffen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration