Neveriner Wasserturm: Vom Abriss bedroht zum Wahrzeichen im Gemeindewappen
Der charakteristische Wasserturm mit seinem markanten Hütchen in Neverin bei Neubrandenburg blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Mehr als einhundert Jahre alt, wurde das Bauwerk in der DDR-Zeit zeitweise mit dem Abriss bedroht. Doch die Gemeinde kämpfte erfolgreich für den Erhalt ihres Wahrzeichens – mit solcher Leidenschaft, dass der Turm sogar Eingang in das offizielle Gemeindewappen fand.
Leser erkennen ihr Heimatwahrzeichen
Im Rahmen des Heimweh-Newsletters des Nordkurier, der sich an Fortgezogene aus Mecklenburg-Vorpommern, der Prignitz und Uckermark richtet, löste ein Bilderrätsel des Turms zahlreiche Reaktionen aus. Manfred schrieb als Erster: „Dat is der olle Wasserturm von Neverin nördlich von Neubrandenburg.“ Die regelmäßig schnelle Birgit aus Burg hatte zwar den Termin verpasst, lieferte aber präzise Fakten: „Er ist das Wahrzeichen der Gemeinde.“
Hartmut zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Neveriner: „Dass die Bewohner für ihren Wasserturm gekämpft haben und ihn schließlich behalten durften, verdient meine Hochachtung. Dass der Turm seinen Weg ins Stadtwappen gefunden hat, ist genial.“ Auch Andrea, ehemalige Neubrandenburgerin, erkannte das Bauwerk sofort: „Wie oft bin ich auf dem Weg nach Friedland an diesem Turm vorbeigefahren.“
Moderne Funktionen für historisches Bauwerk
Heute hat der Wasserturm längst seinen ursprünglichen Zweck verloren, dient der Gemeinde aber weiterhin in neuer Funktion. Das historische Gebäude ist mittlerweile als WLAN-Hotspot ausgewiesen und wird in den Nachtstunden effektvoll beleuchtet. Die besondere Wertschätzung der Neveriner für ihr Wahrzeichen dokumentiert die Gemeinde ausführlich in einem eigenen Bereich auf ihrer offiziellen Website.
Eine Informationstafel vor Ort informiert Besucher über die wichtigsten historischen Fakten des markanten Bauwerks. Der Heimweh-Newsletter erscheint jeden Donnerstag um 18 Uhr und berichtet über Erfolgsgeschichten, inspirierende Menschen und positive Entwicklungen aus der Region, die viele bereits abgeschrieben hatten.



