Feuerwehreinsatz auf historischem Gelände: Aula vor Wassermassen gerettet
Ein dramatischer Rettungseinsatz spielte sich auf dem Gadebuscher Schlossberg ab, als große Mengen Schmelzwasser die historische Aula zu überfluten drohten. Die Freiwillige Feuerwehr aus Krembz wurde alarmiert und konnte in letzter Minute Schlimmeres verhindern.
Seenlandschaft auf dem Schlossberg bedroht Kulturstätte
Nach der Schneeschmelze hatte sich auf dem gesamten Schlossbergareal eine regelrechte Seenlandschaft gebildet. Riesige Pfützen bedeckten nicht nur die Festwiese, sondern sammelten sich auch direkt vor und hinter der Aula, die als Veranstaltungsort des Vereins Kultursegel dient. Das Wasser stand kurz davor, in das Gebäude einzudringen und potenziell erhebliche Schäden zu verursachen.
Krembzer Einsatzkräfte springen ein
Da die örtlichen Gadebuscher Feuerwehrkräfte bereits mit ihren Pumpen im Ortsteil Neu Bauhof im Einsatz waren, übernahmen die Kameraden aus Krembz die kritische Aufgabe auf dem Schlossberg. Mit einer leistungsstarken Pumpe, die etwa 700 Liter Wasser pro Stunde fördern kann, begannen sie umgehend mit den Abpumparbeiten.
Glück im Unglück durch vorherige Sanierungsarbeiten
Ein glücklicher Zufall erleichterte die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich. Im Rahmen der laufenden Sanierung des gesamten Gadebuscher Schlossensembles waren erst kürzlich die Regenwasser- und Abwasserleitungen grundlegend erneuert worden. Die neuen Schächte und funktionierenden Leitungen konnten sofort zum Ableiten des Schmelzwassers genutzt werden, was das Vorgehen der Feuerwehrleute deutlich vereinfachte.
Erfolgreicher Einsatz nach zwei Stunden
Gruppenführer Philipp Ulmer erklärte: „Durch unseren schnellen Einsatz mit der Hochleistungspumpe konnten wir das Eindringen von Wasser in die Aula verhindern.“ Nach etwa zwei Stunden intensiver Arbeit war der Einsatz erfolgreich beendet. Dank der raschen Hilfe der Krembzer Feuerwehr blieben größere Schäden an dem historischen Gebäude aus.
Bereits vor wenigen Wochen hatte die Gadebuscher Feuerwehr einen ähnlichen Einsatz auf dem Schlossberg durchführen müssen, als ebenfalls Wassereinbruch drohte. Die wiederkehrende Problematik zeigt die Anfälligkeit des Geländes für Wasseransammlungen nach starken Niederschlägen oder Schneeschmelze.



