30 Jahre Friseurstuben Rehna: Vom Weltrekord bis zur Pandemie - Ein Salon voller Geschichten
30 Jahre Friseurstuben Rehna: Ein Salon voller Geschichten

Drei Jahrzehnte voller Emotionen und Erlebnisse

Seit vielen Jahren bilden sie ein eingespieltes Team: Yvonne Balck, Anke Schäper und Katrin Luschnat. Am 14. März 2026 wollen sie das 30-jährige Bestehen der Friseurstuben Rehna mit einem besonderen Empfang feiern. Die Friseurinnen haben in ihrer langen gemeinsamen Zeit unzählige Erfahrungen gesammelt, durch Höhen und Tiefen gegangen und könnten vermutlich ganze Bücher mit ihren Geschichten füllen.

Ein besonderes Jubiläum mit Rückblick

Von 9 bis 12 Uhr werden die Mitarbeiterinnen mit ihren Kunden dieses bedeutende Jubiläum begehen. Dafür haben sie eine Tombola, ein Glücksrad für Kinder und einen Sektempfang mit kleinen Snacks vorbereitet. Im Mittelpunkt steht dabei der gemeinsame Rückblick auf drei Jahrzehnte voller Erlebnisse und Begegnungen.

Die Friseurstuben Rehna entstanden aus einem PGH-Salon und haben sich über die Jahre zu einer festen Institution in der Region entwickelt. Für Gesprächsstoff ist bei der Feierlichkeit garantiert gesorgt, denn das Team hat wahrlich Außergewöhnliches erlebt.

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Weltrekordversuch in Köln

Ein besonderes Highlight war die Teilnahme an einem Weltrekordversuch in Köln, um ins Guinness-Buch der Rekorde zu gelangen. Zusammen mit Kolleginnen aus ganz Deutschland verwandelten sie innerhalb von nur vier Stunden insgesamt 296 Frauen in Blondinen.

„Wir waren extra einen Tag eher angereist und wussten nicht, was auf uns zukommt. Für uns war es ein echtes Highlight. Der Rekordversuch glückte und wir kehrten mit einer Medaille zurück nach Rehna“, erinnert sich Katrin Luschnat, die seit 1999 zum Team der Rehnaer Friseurstuben gehört.

Die schwierigste Zeit: Corona-Pandemie

Doch nicht nur Höhen prägten die vergangenen drei Jahrzehnte. Die schwierigste Situation liegt noch gar nicht lange zurück. „Corona war eine schreckliche und die wohl schlimmste Zeit“, sagt Salonleiterin Anke Schäper.

„Zwei Mal mussten wir die Friseurstuben für mehrere Wochen schließen. Wir wussten damals nicht, ob und wie es weitergeht. Aber wir haben es geschafft und sind auch heute noch für unsere Kunden da.“ Diese Loyalität wird honoriert – die Kundschaft kommt nicht nur aus Rehna und umliegenden Orten, sondern reist sogar aus Lübeck, Schwerin und Ludwigslust an.

Mehr als nur Haare schneiden

Einen schöneren Beruf könne sie sich nicht vorstellen, betont Anke Schäper. Der Friseurbesuch sei weit mehr als nur Haare schneiden und färben. Er ist mit vielen intensiven Gesprächen verbunden, sowohl freudigen als auch traurigen.

„Viele Schicksalsschläge haben wir erfahren und auch selbst erlebt. Einige Kunden haben wir durch Krankheit, Alter und Unfälle verloren. Hier wurde geweint und sich in die Arme genommen und dann wieder nach vorne geschaut.“

Unvergessliche Begegnungen

Gelacht und gefeiert wurde natürlich auch – bei gemeinsamen Grillabenden, Bootstouren, Musical-Besuchen oder bei einem besonderen Treffen mit Deutschlands bekanntester Dragqueen Olivia Jones in Hamburg. Ein gemeinsames Foto im Rehnaer Salon erinnert an diese unvergessliche Begegnung.

Frisurentrends im Wandel der Zeit

Möglicherweise werden die Friseurinnen bei ihrer Jubiläumsfeier auch über die neuesten Frisurentrends fachsimpeln und dabei feststellen: Mit den Frisuren ist es wie in der Mode. Alles kommt wieder und erhält vielleicht nur einen anderen Namen als Jahre zuvor.

Katrin Luschnat erklärt: „Was früher Vokuhila, also vorne kurz und hinten lang, hieß, wird heute als Mullet bezeichnet. Die Frisur ist aber die gleiche.“

Ein Blick in die Zukunft

„Ja, in drei Jahrzehnten erlebt man viel und könnte sogar Bücher füllen. Aber wir wollen am 14. März lieber die Gläser füllen und auf das 30-jährige Bestehen der Friseurstuben anstoßen“, erklärt Katrin Luschnat. Dabei freut sie sich genauso wie ihre Kolleginnen Anke Schäper und Yvonne Balck auf ein Wiedersehen mit ehemaligen Weggefährtinnen wie Ilona Lokatis, Angela Memmener und Anne Fricker.

Drei Jahrzehnte voller Geschichten, Emotionen und Gemeinschaft – die Friseurstuben Rehna haben nicht nur Haare gestylt, sondern auch Beziehungen gepflegt und schwierige Zeiten gemeinsam überstanden. Ein Grund zum Feiern, Rückblicken und auf die Zukunft anzustoßen.

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