Feuer in Kreuzberger Lokal: Bewohner aus verrauchten Wohnungen gerettet
In einem geschlossenen Lokal in Berlin-Kreuzberg ist in der Nacht zum Samstag ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte nach eigenen Angaben mehrere Menschen aus den darüber liegenden Wohnungen retten. Erfreulicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht von fahrlässiger Brandstiftung als Ursache aus.
Einsatz der Feuerwehr in den frühen Morgenstunden
Das Feuer in dem Gebäude am Lausitzer Platz wurde am Freitagabend gegen 23.30 Uhr gemeldet, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Mehrere Personen waren in den Wohnungen durch den aufsteigenden Rauch eingeschlossen und mussten von den Einsatzkräften befreit werden. Sechs weitere Bewohner hatten es bereits geschafft, sich selbstständig in Sicherheit zu bringen. Zehn Menschen wurden vorübergehend in einem benachbarten Geschäft untergebracht und betreut.
Umfangreiche Rettungsmaßnahmen und Sperrungen
Insgesamt waren 57 Feuerwehrleute im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen und die Rettungsarbeiten durchzuführen. Nach einer intensiven Belüftung konnten fast alle Wohnungen im fünfgeschossigen Haus wieder genutzt werden. Lediglich ein Appartement und das betroffene Lokal selbst bleiben vorerst unzugänglich. Die benachbarte Muskauer Straße musste bis etwa 2 Uhr am Samstagmorgen vollständig gesperrt werden, um die Arbeiten der Einsatzkräfte nicht zu behindern.
Polizeiliche Ermittlungen laufen
Die Polizei geht derzeit von fahrlässiger Brandstiftung als Ursache des Feuers aus. Die genauen Umstände werden noch untersucht. Die schnelle Reaktion der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres und sorgte dafür, dass alle Bewohner unversehrt blieben. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.



