Bad Freienwalde: Demokratiefest trotz Angriff - Neustart am 31. Mai geplant
Bad Freienwalde: Demokratiefest trotz Angriff am 31. Mai

Bad Freienwalde: Demokratiefest trotz Angriff - Neustart am 31. Mai geplant

In Bad Freienwalde, einer Kleinstadt im Osten Brandenburgs, planen die Veranstalter ein Jahr nach einem gewaltsamen Angriff erneut die Ausrichtung eines Demokratiefestes. Die Initiative „Freienwalde ist bunt“ hat für den 31. Mai eine Wiederholung der Veranstaltung angekündigt, um ein klares Zeichen gegen Einschüchterungsversuche zu setzen.

Angriff im Juni 2025: Vermummte stürmten Fest

Im Juni 2025 hatte eine Gruppe teils vermummter Männer eine Kundgebung des Bündnisses „Bad Freienwalde ist bunt“ attackiert. Parteien und mehrere Initiativen bewerteten den Vorfall als rechtsextremistischen Angriff. Der Staatsschutz, der für politisch motivierte Straftaten zuständig ist, leitete Ermittlungen ein. Diese wurden jedoch gegen einen 21-jährigen ehemaligen Beschuldigten eingestellt, da kein hinreichender Tatverdacht ermittelt werden konnte.

Festkonzept bleibt unverändert: Bühne und Infostände

Die Sprecherin der Initiative betonte, dass das Konzept des Festes unverändert bleibt. „Es ist das gleiche Konzept“, erklärte sie. Geplant sind eine Bühne mit Wort- und Kulturbeiträgen sowie zahlreiche Info- und Mitmachstände. Die Veranstalter lassen sich nicht einschüchtern und wollen mit dem Fest die demokratischen Werte in der Gemeinde stärken.

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Politische Reaktionen und Ermittlungen

Der Angriff vor rund einem Jahr löste bundesweit Bestürzung aus. Die Ermittlungen des Staatsschutzes konnten trotz intensiver Bemühungen keine ausreichenden Beweise für eine Anklage liefern. Dennoch bleibt die Initiative entschlossen, ihre Arbeit fortzusetzen und das Demokratiefest als Symbol des Widerstands gegen Gewalt und Extremismus zu etablieren.

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